Am 1. März 2025 erlebte der FC St. Pauli eine bittere Niederlage im Heimspiel gegen Borussia Dortmund. Die Mannschaft unter Cheftrainer Alexander Blessin musste sich mit 0:2 geschlagen geben. St. Pauli konnte damit den Schwung aus den letzten Spielen nicht mitnehmen, während der BVB seine Ambitionen in der Bundesliga untermauerte.
In der Startelf des FC St. Pauli gab es keine Veränderungen im Vergleich zum vorherigen Spiel gegen Mainz. Eine Ausnahme bildete der verletzte Connor Metcalfe, dessen Platz auf der Bank von Manolis Saliakas eingenommen wurde. Auch Carlo Boukhalfa fiel wegen einer Prellung aus, Andreas Albers war stattdessen im Kader. Bei Borussia Dortmund nahm Coach Niko Kovač eine Änderung vor: Yan Couto spielte für den erkrankten Julian Ryerson. Julian Brandt kehrte nach einer Verletzung zurück, während Julien Duranville nicht im Kader war.
Spannung in der ersten Halbzeit
Die Partie begann mit einigen vielversprechenden offensiven Aktionen der Gastgeber. Noah Weißhaupt agierte aktiv und setzte sich mehrmals durch, doch seine Hereingaben fanden kein Ziel. In der 6. Minute köpfte Elias Saad über das Tor, und Jackson Irvine vergab eine gute Gelegenheit in der 14. Minute ebenfalls aus aussichtsreicher Position.
Während St. Pauli zunächst die Oberhand hatte, übernahm Dortmund zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die erste echte Chance für die Gäste kam in der 24. Minute durch Karim Adeyemi, die von Torwart Nikola Vasilj stark pariert wurde. In der 34. Minute kam Hauke Wahl nach einem Freistoß zu einer weiteren Möglichkeit, jedoch schoss er am Tor vorbei. Kurz vor der Halbzeit hatte Adeyemi erneut die Chance auf die Führung, scheiterte aber.
Dortmund setzt sich durch
Der zweite Durchgang begann für den FC St. Pauli ernüchternd. In der 50. Minute erzielte Serhou Guirassy das 0:1 für Dortmund. Nur acht Minuten später erhöhte Karim Adeyemi auf 0:2. St. Pauli schaffte es nicht, den Druck auf die Dortmunder Abwehr zu erhöhen und hatte nach dem Doppelschlag weniger klare Offensivaktionen. Adeyemi vergab in der 72. Minute eine weitere gute Gelegenheit für die Gäste.
Trotz eines Versuchs von Blessin, mit den Einwechslungen von Abdoulie Ceesay, Manolis Saliakas und Danel Sinani mehr Offensivdruck zu erzeugen, blieb die Mannschaft in der Defensive gefangen. Danel Sinani hatte in der 86. Minute die letzte große Chance auf Seiten des FC St. Pauli, jedoch parierte Gregor Kobel seinen Schuss. Schiedsrichter Tobias Stieler pfiff nach vier Minuten Nachspielzeit die Partie ab.
Die Zuschauerzahl im ausverkauften Stadion betrug 29.546, ein stimmungsvolles Ambiente, das die bittere Niederlage nur schwer kompensieren konnte. Gelbe Karten wurden an Schlotterbeck und Adeyemi von Dortmund vergeben.
Zusammenfassend verdeutlicht die Niederlage des FC St. Pauli, dass man in der Bundesliga gegen etablierte Teams wie Borussia Dortmund konsequente Leistung bringen muss, um Zähler zu sammeln. [FC St. Pauli] berichtet, dass die Mannschaft im nächsten Spiel an diesen Mangel an Offensivstärke arbeiten muss, um aus der aktuellen Krise herauszukommen. [Yahoo Sports] hebt hervor, dass die Dortmunder ihren Platz im oberen Tabellendrittel durch diese Leistung festigen konnten.