Grant-Leon Ranos sorgt mit seinem Rücktritt von der Länderspielreise Armeniens für Schlagzeilen. Der 1. FC Kaiserslautern-Profi kehrte vorzeitig von der Nationalmannschaft zurück, nachdem ein Disput zwischen ihm und Nationaltrainer John van’t Schip eskaliert war. Van’t Schip gab den Rücktritt auf einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag bekannt. „So etwas habe ich in meiner Trainerkarriere noch nie erlebt“, äußerte der Trainer, der ins Detail ging, was zu dieser Entscheidung führte.
Gerüchten zufolge forderte Ranos einen Platz in der Startelf und drohte mit seiner Abreise, wenn diese Forderung nicht erfüllt wird. Der Trainer konfrontierte ihn dann mit den fehlenden Einsatzmöglichkeiten, was bei Ranos Traurigkeit auslöste und letztendlich zur gemeinsamen Entscheidung führte, dass er nach Kaiserslautern zurückkehren werde. „Es war für mich eine Ehre, für Armenien zu spielen“, erklärte Ranos in einer Instagram-Mitteilung am Sonntagmittag, in der er betonte, dass er gerne seine Motivation und die Situation mit van’t Schip besprechen wollte.
Rückkehr zu Kaiserslautern
Die Rückkehr von Ranos zum 1. FC Kaiserslautern kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da er sich nun auf das bevorstehende Zweitligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf vorbereiten kann. „Wir haben die Entscheidung gemeinsam getroffen“, ließ Ranos verlauten, was auf eine professionelle Lösung hindeutet. Seit dieser Saison ist er von Borussia Mönchengladbach an den FCK ausgeliehen.
Ein Blick auf die Zukunft
Grant-Leon Ranos hat bereits neue Pläne für die Zukunft geschmiedet. Laut Berichten von sport.sky.de wird er zur kommenden Saison von Bayern München zu Borussia Mönchengladbach wechseln. Der Vertrag, den Ranos am Dienstagabend unterzeichnete, läuft bis 2027 und ist Teil eines umfassenden Umbruchs bei Gladbach, wo auch Abgänge namhafter Spieler wie Lars Stindl und Ramy Bensebaini bevorstehen.
In der aktuellen Saison hat Ranos bereits beachtliche 35 Einsätze in der Regionalliga Bayern absolviert, dabei 20 Tore erzielt und 12 Vorlagen gegeben. Dies zeigt sein Potenzial, das Gladbach in der Offensive nutzen möchte, wo er auf allen Positionen spielen kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ranos auf eine spannende, wenn auch herausfordernde Zeit zusteuert, sowohl bei Kaiserslautern als auch in der kommenden Saison in Mönchengladbach, wo er sich in einem sich verändernden Team seine Position erarbeiten möchte.