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Mittwoch, 26. März 2025

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Schreckensnachrichten aus Syrien: Alawiten kämpfen ums Überleben!

Layla Khalil, eine Ärztin mit alawitischen Wurzeln, lebt in der Pfalz und sieht sich mit der beunruhigenden Situation ihrer Familie in Syrien konfrontiert. In den letzten Tagen hat die Gewalt in ihrem Heimatland dramatisch zugenommen. Insbesondere in der Stadt Jableh, Provinz Latakia, patrouillieren Milizen. Die Unsicherheit hat Angst bei Khalil und ihrer Familie ausgelöst. Seit Anfang März sind die Angriffe intensiver geworden und haben nicht nur Zivilisten getroffen, sondern auch die lokalen Alawiten, zu denen Khalil gehört. Diese Gemeinschaft macht etwa 10 % der syrischen Bevölkerung aus, die mehrheitlich sunnitisch ist. Khalil hat schmerzhafte Tage hinter sich, geprägt von der Sorge um ihre Angehörigen und Freunde.

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In den Küstenprovinzen Latakia und Tartus, die als Hochburgen der Anhänger des ehemaligen Präsidenten Bashar al-Assad gelten, sind Hunderte Menschen aus ihren Häusern geflohen. Es gab Berichte über Plünderungen und Massentötungen, insbesondere in der Stadt Banias, und in Hai Al Kusour, einem vornehmlich alawitischen Viertel, wurden viele Leichen auf der Straße gefunden. Hunderte von Opfern mussten beerdigt werden, während die Gesellschaft unter dem Druck von Gewalt und Rachemorden leidet, die in den Gebieten, die Assad treu geblieben sind, weiterhin zunehmen.

Die aktuelle Gewalt und ihre Folgen

Berichten zufolge wurden seit dem Sturz des Assad-Regimes über 1.300 Menschen getötet, darunter mindestens 830 Alawiten. Diese brutalen Auseinandersetzungen stellen den heftigsten Gewaltausbruch seit dem Sturz von Assad dar. Die interimistische Regierung unter Ahmad al-Sharaa versucht, die Kontrolle zu wahren und appelliert an die nationale Einheit. Als die Situation in Banias eskalierte, stabilisierte die Ankunft der syrischen Armee die Lage und schuf sichere Korridore für Familien. Doch das Bild bleibt düster: In Latakia, Jableh und Banias dokumentierte die Syrian Observatory for Human Rights über 740 zivile Todesopfer sowie 300 Mitglieder der Sicherheitskräfte.

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Ehemalige Sicherheitsbeamte der Assad-Regierung scheinen sich zusammenzuschließen und bieten Widerstand gegen die aktuelle Ordnung an. Dies ist nicht nur ein Zeichen für die tiefen sozialen Spaltungen in der syrischen Gesellschaft, sondern auch für den zunehmenden sektiererischen Hass, der seit Jahren brodelt. Während die Mehrheit der Sunniten unter dem Assad-Regime gelitten hat, sehen viele Alawiten ihr Überleben und ihre Identität bedroht. Menschenrechtsgruppen berichteten von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, an denen alawitische Sicherheitsbeamte beteiligt waren, was das Misstrauen in der Gesellschaft weiter verstärkt.

Aufruf zur internationalen Hilfe

Inmitten dieses Chaos fordern Alawiten, eine oft missverstandene Gruppe, die internationale Gemeinschaft auf, Fluchtkorridore aus den Küstengebieten einzurichten. Ihre Hilferufe werden lauter, da sie sich in einer ernsten Bedrohung befinden und die Straßen zunehmend von der syrischen Regierung gesperrt werden. Während die Kämpfe andauern und die Gewalt gegen alawitische Zivilisten weitergeht, bleibt die Frage: Wie wird die internationale Gemeinschaft reagieren?

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Die Ereignisse in Syrien zeigen einmal mehr die Fragilität des Friedens und die tiefen Gräben, die in der Gesellschaft gegraben sind. Khalil und viele andere Familien stehen an der Front dieser tragischen Realität, während sie um ihre Liebsten bangen und auf eine Rückkehr zur Normalität hoffen. Die Rheinpfalz berichtet, dass die Situation weiterhin angespannt bleibt und es an der Zeit ist, dass die internationale Gemeinschaft handelt.

Weitere Informationen, Referenzen & Quellen:

https://www.rheinpfalz.de/lokal/donnersbergkreis_artikel,-wer-nicht-fl%C3%BCchtet-wird-ermordet-alawitin-aus-der-pfalz-berichtet-von-massakern-in-syrien-_arid,5756778.html
https://www.bbc.com/news/articles/cx20p0pj931o

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