Am 30. März 2025 war ein großer Tag für 69 Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, denn sie erhielten feierlich ihre Abiturzeugnisse. Dieser Jahrgang gehört zu den kleinsten, die in den vergangenen Jahren das Abitur absolvierten. Die Veranstaltung stand unter dem eingängigen Motto „Abiwood – 13 Jahre im falschen Film“, das die Erinnerungen an eine ungewöhnliche Schulzeit unterstrich. Die Rheinpfalz berichtet über die Feierlichkeiten und deren besondere Atmosphäre.
Im Rahmen der Zeremonie wurden Erinnerungen an 13 Jahre Schulbank drücken ausgetauscht, die die Abiturienten nicht nur geprägt, sondern auch in vielen Momenten zusammengebracht haben. Die persönlichen Geschichten der Absolventen wurden bei dieser Gelegenheit lebendig, und der Anlass wurde mit viel Herz und Humor gefeiert.
Ein Blick auf den Jahrgang 2024
Der erfolgreiche Jahrgang 2024 erlebte seine eigene feierliche Verabschiedung am 10. Juli 2024. Bei dieser Veranstaltung erhielten 53 Schüler:innen ihre Abizeugnisse, und auch hier setzte der Schulleiter Claudius Bührle mit seiner Rede Akzente. Die Präsentation von Einschulungsbildern der Abiturient:innen weckte nostalgische Erinnerungen für alle Anwesenden. Die Webseite des Werner-Heisenberg-Gymnasiums informiert über die verschiedenen Höhepunkte des Abends.
Die feierliche Übergabe beinhaltete auch mehrere kurze Ansprachen von Tutor:innen wie Tina Walz, Verena Zwick und Winni Hauff. Zudem stellte Tabea Zart, zusammen mit Oliver Kraft, die Lehrer:innen-Rede und Moritz Pippia hielt eine emotionale Ansprache, in der er über die Vergangenheit und Zukunft seines Jahrgangs reflektierte. Musikalische Darbietungen eines Ensembles von Schüler:innen rundeten den Abend ab.
Leistungen und Auszeichnungen
Besonders herauszustellen sind die akademischen Leistungen des Jahrgangs. Der Gesamtschnitt lag bei 2,2. Zudem wurden zahlreiche Preise und Auszeichnungen verliehen, um die Leistungen der Schüler:innen zu würdigen. Zu den Preisträgern gehörten unter anderem:
- Finn Allmendinger
- Jonas Bärtle: Preis für hervorragende Leistungen, Urkunde der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, e-fellows Stipendium
- Alia Bratz: Preis für soziales Engagement
- Philipp Freiherr von Campenhausen: Belobigung, Fachschaftspreis Musik
- Emma Frank: Preis für soziales Engagement
Diese Auszeichnungen unterstreichen nicht nur die akademischen Erfolge, sondern auch das soziale Engagement der Schüler:innen, welches in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.
In Deutschland wird Bildung als entscheidend für individuelle Entwicklung, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Teilhabe angesehen. Wie die Statistiken zeigen, steigt die Akademikerquote, und immer mehr Menschen erwerben das Abitur als höchsten Schulabschluss. Diese positive Entwicklung steht jedoch im Kontrast zu den Herausforderungen, denen sich Bildungseinrichtungen gegenübersehen, insbesondere im Hinblick auf Bildungsungerechtigkeiten zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund.
Die Feierlichkeiten der Abiturienten, sowohl im Jahr 2024 als auch im Jahr 2025, repräsentieren nicht nur persönliche Erfolge, sondern sind auch Teil eines größeren gesellschaftlichen Kontextes, der die Wichtigkeit von Bildung und Gleichstellung betont.