In der Welt der Weinhoheiten spielt sich derzeit ein spannender Wettkampf um die Krone der Pfälzischen Weinkönigin ab. Anna Antonia Cölsch, aktuell Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Deidesheim, hat sich kritisch mit ihrer Rolle auseinandergesetzt, während sie stolz das silberne Traubenblatt an ihrer Halskette trägt, welches das Zeichen ihrer Weinhoheit darstellt. Ihre Einsichten über die Verantwortung ihrer Position sind bemerkenswert und zeigen, dass sie ihre Amtszeit nicht nur feierlich, sondern auch reflektiert wahrnimmt. [Rheinpfalz] berichtet über ihre ambivalente Sichtweise zur Weinhereing und die Herausforderungen, die mit dieser Tradition verbunden sind.
Ein weiteres Gesicht im Wettbewerb ist Tamara Fränzle, die jüngste Bewerberin um den Titel der Pfälzischen Weinkönigin. Tamara hat bereits als Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Deidesheim gewirkt und bringt eine bemerkenswerte familiäre Verbindung zur Landwirtschaft mit; ihre Eltern betreiben Obstbau und eine Obstbrennerei. Diese Wurzeln und ihre praktischen Erfahrungen im Weinbau, die sie in verschiedenen Weingütern gesammelt hat, prägen ihre Vorbereitungen auf die Herausforderung, die vor ihr liegt. Sie plant, Weinbau und Önologie in Geisenheim zu studieren und hat zudem internationale Erlebnisse in der Weinkultur in Ländern wie Österreich, Neuseeland, Israel und Australien gesammelt. Ihre sozialen Engagements, wie die Organisation einer Weinprobe zur Unterstützung einer Schule in Indien, zeigen ihre Initiative und Verantwortung.
Die Neuen Gesichter im Weinbau
Eine weitere bemerkenswerte Persönlichkeit im Weinnetzwerk ist Denise Stripf, die erst kürzlich am 11. September zur neuen Dürkheimer Weinprinzessin gekrönt wurde. Mit 25 Jahren bringt sie Erfahrung aus ihrer Tätigkeit in der Sozialarbeit sowie aus verschiedenen Weinschulungen mit, in denen sie das Qualifikationslevel 3 erreicht hat. Denise plant, während ihrer Amtszeit spannende Veranstaltungen wie Gästeführungen und Verkostungen zu organisieren. Ihr Engagement im Weinbau zeigt sich auch im geplanten Austausch mit den Bad Dürkheimer Bürger:innen und bei Events wie der Weinbergnacht und dem Stadtfest. [Bad Dürkheim] hebt hervor, dass Denise relevante Erfahrungen aus ihrer Zeit im Wurstmarkt und im Weingut S.O.P.S Dambach mitbringt, was ihr Amt bereichern könnte.
Das Krönungsambiente um Fränzle sowie den baldigen Krönungsabend am 4. Oktober im Saalbau lässt die Vorfreude auf die Entscheidung um die Krone steigen. Tamara hat einen großen Fan-Club hinter sich, der sie tatkräftig unterstützt. Zu den weiteren Mitbewerberinnen pflegt sie gute Kontakte, was den freundschaftlichen Konkurrenzgeist unter den Aspirantinnen fördert.
Die Weinhoheiten tragen nicht nur die Tradition des Weinbaus weiter, sondern spielen auch eine zentrale Rolle in der Vermarktung und Vervielfältigung des Pfälzer Lebensgefühls. Mit solchen herausragenden Persönlichkeiten an der Spitze der Weinkultur bleibt die Hoffnung auf eine nachhaltige und innovative Entwicklung des Weins in der Region bestehen.