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Samstag, 5. April 2025

Junger Kanufreestyler Lukas Ramsayer begeistert mit WM-Qualifikation!

Lukas Ramsayer aus Oberhausen qualifiziert sich für die Kanu-WM 2025 in Plattling. Er siegt in der U18-Qualifikation.

Starke Frauen in der Gastronomie: Erfolgreiche Unternehmerinnen berichten!

Erfahren Sie mehr über Unternehmerinnen im Rhein-Lahn-Kreis, ihre Herausforderungen und Pläne in der Gastronomie und Hotellerie.

Bewegungsförderung für Kinder: Sportvereine und Kitas Hand in Hand!

Die Sportjugend im Kreis Olpe fördert Bewegung in Kitas durch Kooperationen mit Sportvereinen und erfolgreiche Austauschveranstaltungen.

Klimafreundliche Wärme: NRW fördert Geothermie mit Mega-Paket!

Nordrhein-Westfalen setzt einen weiteren Schritt in der Klimapolitik und fördert aktiv die Nutzung von Geothermie zur Erzeugung klimafreundlicher Wärme. Laut land.nrw steht Geothermie als unerschöpfliche und klimaneutrale Energiequelle zur Verfügung, die rund um die Uhr genutzt werden kann. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur präsentierte am 2. April 2025 in Krefeld ein neues Förderpaket, welches die Unterstützung für Geothermie-Projekte erheblich erweitert.

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Im Rahmen dieser Initiative ermöglicht das Land die Absicherung des Fündigkeitsrisikos bei Produktionsbohrungen. Dies umfasst eine Übernahme von bis zu 60% der Kosten, sollten nicht genügend heiße Wasserressourcen entdeckt werden. Für Erkundungsbohrungen sind Zuschüsse von bis zu 60% der Kosten möglich, wobei eine maximale Förderung von 8 Millionen Euro bereitgestellt wird.

Erweiterung der Förderangebote

Die Förderung des Programms „progres.nrw – Risikoabsicherung hydrothermale Geothermie“ wird auf 40 Millionen Euro aufgestockt. Ab dem 8. April 2025 können neue Förderanträge gestellt werden. Um die Antragstellung zu erleichtern, wird am 9. April 2025 um 11.00 Uhr ein entsprechendes Webinar angeboten. Informationen und häufige Fragen zur Antragstellung werden dann ebenfalls aktualisiert.

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Geothermie eignet sich besonders für Einfamilienhäuser und Quartiere bis zu einer Tiefe von 400 Metern. Für mitteltiefe und tiefe Geothermie von 400 bis über 1.500 Metern kommen hydrothermale Verfahren zum Einsatz. Um potenziell wasserführende Gesteine zu identifizieren, werden seismische Messungen eingesetzt, während Bohrungen nötig sind, um das Vorhandensein von Tiefenwasser zu bestätigen.

Die Risiken für Grundwasser und Erdbewegungen sind minimal, da risikobehaftete Fracking-Methoden ausgeschlossen sind. Nordrhein-Westfalen zeichnet sich durch hervorragende Möglichkeiten für die Nutzung von Geothermie aus, die entscheidend zur Wärmewende beitragen kann.

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Oberflächennahe Geothermie und Wärmepumpen

Ergänzend zur tiefen Geothermie fördert Nordrhein-Westfalen auch die oberflächennahe Geothermie in Verbindung mit Wärmepumpen. Die Kosten für Erdwärmesonden liegen bei 5 Euro pro Bohrmeter bei Neubauten und 10 Euro pro Bohrmeter bei Bestandsbauten. Erdwärmekollektoren kosten 3 Euro pro Quadratmeter im Neubau und 6 Euro pro Quadratmeter im Bestand, während Brunnenbohrungen 1 Euro pro Liter und Stunde Förderleistung kosten.

Förderungen für diese Maßnahmen sind bis zu maximal 100.000 Euro je Gebäude und Standort möglich, wobei Bohrungen bis 400 Meter Tiefe förderfähig sind. Wichtige Anforderungen müssen das LANUV-Arbeitsblatt 39 einhalten und können kumuliert mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude beantragt werden.

Für die Antragstellung sind Kostenvoranschläge erforderlich, und es müssen maximal zehn Anlagen über ein Online-Formular hochgeladen werden. Nach positiver Prüfung wird ein Zuwendungsbescheid erteilt. Es ist wichtig, dass die Maßnahme erst nach dieser Entscheidung in Auftrag gegeben wird.

Zusätzlich bietet geothermie.de umfassende Informationen über die verschiedenen Förderprogramme zur Unterstützung der Geothermie, die eine wesentliche Rolle in der deutschen Energiepolitik spielen. Der Ausbau der Geothermie wird nicht nur die Unabhängigkeit von Energieimporten erhöhen, sondern auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen und innovativen Produkten beitragen.

Somit bietet Nordrhein-Westfalen mit seinen zahlreichen Förderinitiativen außergewöhnliche Chancen für die Nutzung von gesundem Erdwärmen zur Unterstützung einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung.

Weitere Informationen, Referenzen & Quellen:

https://www.land.nrw/pressemitteilung/waerme-aus-der-tiefe-nordrhein-westfalen-baut-foerderung-fuer-geothermie-projekte
https://www.bra.nrw.de/energie-bergbau/foerderprogramme-fuer-klimaschutz-und-energiewende/foerderbereiche/stromerzeugung-waermeerzeugung/foerderung-von-oberflaechennaher-geothermie-verbindung-mit-einer-waermepumpe

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