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Freitag, 4. April 2025

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Schockierende Jagdvorwürfe: Nutrias in Krefeld unter Beschuss!

Im Oktober 2024 sorgte die Jagd auf Nutrias in Krefeld für Aufsehen und Empörung unter Tierschützern. Mediale Berichterstattung und die daraus resultierenden rechtlichen Schritte der Tierrechtsorganisation PETA wiesen auf gravierende Missstände hin. So wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Zweibrücken versehentlich Unterlagen an die Staatsanwaltschaft Krefeld verloren hatte, was die Ermittlungen zusätzlich erschwert.

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Die Jagd auf Nutrias, ein eingeführtes Tier aus Südamerika, hat in Krefeld, wo die Bejagung in städtischen Parks erlaubt ist, zu erheblichen Kontroversen geführt. Im Oktober 2024 kam es in den Parks Schönhausen und Sollbrüggen zu Vorfällen, bei denen mehrere Nutrias mutmaßlich von Hobbyjägern erschossen wurden. Dabei stellte PETA Strafanzeige. Laut einem Augenzeugenbericht wurden vier Tiere getötet, darunter ein Muttertier mit neugeborenem Nachwuchs. Zudem gab es verletzte Tiere, die an Schussverletzungen litten.

Versäumnisse bei der Aufklärung

Trotz der eingereichten Strafanzeigen gab es in Krefeld keine nennenswerten Fortschritte. PETA beanstandete, dass die Staatsanwaltschaft Krefeld keine Stellungnahme von Augenzeugen einholte und somit wichtige Informationen zur Aufklärung des Vorfalls fehlen. Zudem kritisierte die Organisation, dass keine Nachsuche der angeschossenen Tiere durch die Jäger erfolgte, was die Tierschutzverletzungen weiter unterstreicht. Metallsplitter, die durch Schrotmunition verursacht wurden, wurden bei einer Untersuchung festgestellt, was die Art der verletzten Tiere offenbarte.

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Ein weiteres angeschossenes Tier verstarb am 9. oder 10. Oktober und wurde am 14. Oktober tot im Teich gefunden. Ein anderes konnte von Tierfreunden gerettet und tierärztlich versorgt werden. Diese Vorfälle werfen ein besorgniserregendes Licht auf die praktizierte Jagd und die angeblichen gesetzlichen Vorgaben, die häufig durch die Stadtverwaltung Krefeld beschworen werden.

Widerstand gegen die Hobbyjagd

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen hat in Reaktion auf diese Vorfälle eine Petition gegen die Bejagung gestartet. Diese Forderung wird durch kritische Stimmen aus der Bevölkerung unterstützt, die darauf hinweisen, dass nach offiziellen Angaben keine Tiere verletzt zurückgelassen und keine Elterntiere absichtlich getötet werden sollten. Diese Aussagen stehen jedoch in direktem Widerspruch zu den dokumentierten Vorfällen seit dem letzten Herbst, darunter die Tötung von fünf weiteren Nutrias im Schönwasserpark.

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Die Stadt Krefeld hatte bisher keine Stellung zu diesen besorgniserregenden Vorfällen genommen und die Bejagung als uneingeschränkt rechtmäßig verteidigt. Dennoch fordern Tierschützer und besorgte Bürger eine umfassende Überprüfung und eine klare Reaktion seitens der Staatsanwaltschaft Krefeld, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Zudem wird eine Abschaffung der Hobbyjagd in Deutschland gefordert.

Die anhaltenden Vorfälle und der Umgang der Behörden werfen auch grundlegende Fragen darüber auf, wie der Tierschutz in Deutschland in der Praxis gehandhabt wird, insbesondere in Bezug auf die Aufsicht und Kontrolle von Jagdpraktiken, die nach dem Tierschutzgesetz geregelt sind.

Angesichts der Situation bleibt abzuwarten, wie die Staatsanwaltschaft und die Stadt Krefeld auf die anhaltende Kritik seitens der Tierschutzbewegung reagieren werden. Die Forderungen nach stärkeren Schutzmaßnahmen für Tiere und eine revidierte Jagdpraxis nehmen zu.

Tierschutzpartei berichtet, dass die strafrechtlichen Ermittlungen weiterhin andauern, während PETA auf die Einhaltung des Tierschutzgesetzes pocht. Die Überschreitung von rechtlich festgelegten Standards könnte nicht nur rechtliche Folgen haben, sondern auch das öffentliche Bild der Stadt Krefeld weiter trüben.

RP Online betont, dass der Fall weiterhin unter Beobachtung steht, während die Stadtverwaltung sich nicht aktiv zur Thematik äußert. Inwiefern sich dies auf die künftige Jagdpolitik auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Gesetze im Internet bieten Rahmenbedingungen zur allgemeinen Tierschutzgesetzgebung in Deutschland, verdeutlichen jedoch auch die Notwendigkeit von strengen Kontrollen, um Tieren den notwendigen Schutz zu gewähren.

Weitere Informationen, Referenzen & Quellen:

https://www.tierschutzpartei.de/nutria-jagd-in-krefeld-ungereimtheiten-verschwundene-strafanzeige/
https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefeld-nutrias-in-park-angeschossen-peta-stellt-strafanzeige_aid-123334035

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