Die Spargelsaison in Hessen hat in diesem Jahr früher als geplant begonnen. Dank des milden Wetters haben die ersten Betriebe in Weiterstadt und Griesheim bereits mit dem Verkauf frischen Spargels gestartet. Der Preis für das begehrte Gemüse wird voraussichtlich bei etwa 15 Euro pro Kilo liegen, wobei auch günstigere Optionen zur Verfügung stehen. Dies berichtet hessenschau.de.
Die offizielle Eröffnung der Spargelsaison fiel am Montag, als Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU) und Spargelkönigin Lena I. den Startschuss auf einem Spargelhof in Zwingenberg (Bergstraße) gaben. Bereits Mitte März war jedoch der erste heimische Spargel erhältlich, was den Anbauern hoffnungsvoll in die Saison startet. „Spargel ist die wichtigste Gemüsekultur in Hessen“, betonte Jung und lobte die Direktvermarktung über die „Spargelbude“, die den Austausch zwischen Landwirtschaft und Endverbrauchern fördert. Diese positive Meldung kommt besonders für die Spargelbauern, die in den letzten Jahren mit steigenden Lohn- und Energiekosten zu kämpfen hatten.
Verkehrseinschränkungen in Frankfurt
Die U-Bahn in Frankfurt steht in den kommenden drei Wochen vor Herausforderungen. Die Linie U9 fällt komplett aus, während die U1 nur zwischen Südbahnhof und Heddernheim verkehrt. Diese Einschränkungen sind auf notwendige Bauarbeiten zurückzuführen, die voraussichtlich bis zum 13. April abgeschlossen sein sollen. Solche Maßnahmen sind Teil der kontinuierlichen Bemühungen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.
Darmstadt wird digital resilienter
Ein weiterer bedeutender Schritt in der hessischen Infrastruktur ist die Gründung des ersten deutschen Zentrums für digitale Resilienz. Dieses Zentrum, das in Darmstadt angesiedelt wird, verfolgt das Ziel, das Krisenmanagement zu stärken und sich zu einer nationalen Plattform für digitale Resilienz zu entwickeln. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Digitalministerin Kristina Sinemus unterzeichnet, was die Wichtigkeit dieser Initiative unterstreicht.
Bundesinvestitionen in die Infrastruktur
In einem umfassenden Programm hat die Deutsche Bahn (DB) eine Investition von bis zu 53 Milliarden Euro für die Verbesserung der Schieneninfrastruktur bis Ende 2027 angekündigt. Im Rahmen des Konzernsanierungsprogramms „S3“ soll ein Fokus auf die Sanierung bestehender Infrastruktur und die Modernisierung von 400 Bahnhöfen gelegt werden. Nach den Planungen werden bis 2027 unter anderem 13 Generalsanierungen der Engpass-Korridore durchgeführt.
Die DB plant, das Kundenangebot und die Nutzerfreundlichkeit entscheidend zu verbessern. Dazu gehört die monatliche Verbesserung von 100 Bahnhöfen, um sie barrierefreier zu gestalten und die Kundeninformation zu optimieren. Ein zentrales Element dieser Investitionen wird die Ablösung von 200 veralteten Stellwerken durch moderne Technik sein, um Zugausfälle zu reduzieren. Diese umfassenden Maßnahmen zeigen den Willen der DB, langfristig die Leistungsfähigkeit zurückzugewinnen und den Wachstumspfad wiederzuerlangen, wie deutschebahn.com informiert.
Stadtentwicklungen und Proteste
Kassel hat ebenfalls Maßnahmen ergriffen, um Platz für Außengastronomie zu schaffen, indem eine Autospur für Essensbereiche gesperrt wird. Fünf Terrassenzonen sollen eingerichtet werden, die durch Bundesmittel gefördert werden. In einem anderen gesellschaftlichen Kontext finden unterdessen Proteste in der Türkei gegen die Inhaftierung des Oppositionspolitikers İmamoğlu statt, die über 1.100 Festnahmen zur Folge hatten.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass Hessen mit zahlreichen Maßnahmen sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Infrastruktur zukunftsweisende Entscheidungen trifft, die nicht nur lokal, sondern auch auf nationaler Ebene Wirkung zeigen werden.