Von heute bis zum 27. März 2025 kommt es aufgrund von Bauarbeiten zu erheblichen Eingriffen in den Zugverkehr auf mehreren Regionalstrecken in Hessen. Wie Osthessen News berichtet, sind die Regionalzugstrecken RMV-RE5, RE5, RE50 und RB5 betroffen. Diese Linien, die Frankfurt, Fulda, Bad Hersfeld, Bebra, Melsungen und Kassel verbinden, sehen sich mit ausgesetzten Zugverbindungen konfrontiert. Insbesondere werden einzelne Züge auf den Strecken zwischen Kassel Hauptbahnhof und Kassel-Wilhelmshöhe sowie zwischen Kassel Hauptbahnhof und Fulda und von Bebra nach Fulda ersatzlos entfallen.
Fahrgäste wird empfohlen, auf parallel verkehrende Züge anderer Linien auszuweichen. Bei den Zugausfällen zwischen Kassel Hauptbahnhof und Kassel-Wilhelmshöhe stehen alternative öffentliche Verkehrsmittel wie Tram und Bus zur Verfügung. Auch die nächtlichen Verbindungen zwischen Fulda und Bebra werden durch Busse ersetzt.
Wichtige Informationen für die Reisenden
Die detaillierten Fahrplanänderungen betreffen zudem weitere Linien und zeugen von der Notwendigkeit, die Fahrgäste gut zu informieren. Die Informationen zu den geänderten Fahrzeiten sind unter nvv.de sowie über die NVV-App erhältlich. Des Weiteren können Reisende das NVV-ServiceTelefon unter 0800-939-0800 kontaktieren, das täglich von 5 bis 22 Uhr, am Freitag und Samstag bis Mitternacht erreichbar ist.
Ein weiteres Bauprojekt, das bereits im Januar stattfand, führte ebenfalls zu Zugausfällen auf der Strecke zwischen Frankfurt und Schwalmstadt-Treysa. Von Freitag, dem 31. Januar, bis Montag, dem 3. Februar, gab es einen Schienenersatzverkehr auf den Linien RE30 und RE98 zwischen Frankfurt und Kassel. Reisende mussten hierbei mit teils erheblichen Wartezeiten rechnen; Anschlusszüge nach Kassel oder Frankfurt waren nicht garantiert und es kam zu Einschränkungen wie der fehlenden Fahrradmitnahme in den Bussen des Schienenersatzverkehrs.
Langfristige Perspektiven
Diese Bauarbeiten sind Teil eines größeren Plans, um das Schienennetz in Hessen und darüber hinaus zu verbessern. Im Jahr 2025 wird als Jahr des Wandels für den Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen bezeichnet, in dem bestehende Mängel behoben und die Kapazitäten erhöht werden sollen. Nahverkehr NRW hebt hervor, dass Reisende gut informiert bleiben sollten. Die Nutzung von Fahrplan-Apps sowie regelmäßige Updates sind unerlässlich, um während dieser Übergangsphase bestmöglich informiert zu sein und Alternativen optimal zu nutzen.
Insgesamt müssen sich die Fahrgäste auf einige Unannehmlichkeiten einstellen, aber die geplanten Verbesserungen könnten langfristig zu einer zuverlässigeren Mobilität führen.