Am 20. März 2025 kam es zu einem verheerenden Wohnhausbrand in der Oberen Weinbergstraße in Wingershausen. Die Feuerwehr wurde gegen 14:30 Uhr alarmiert und traf kurze Zeit später am Einsatzort ein. Bei ihrem Eintreffen stand die bergseitige Dachhälfte des Gebäudes bereits im Vollbrand, begleitet von starker Rauchentwicklung. Der Brand hatte im Anbau des Hauses seinen Ursprung und breitete sich schnell über das Dach des Wohngebäudes aus. Dabei wurde die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Gedern eingesetzt, um den Flammen von oben zu Leibe zu rücken.
Die Einsatzkräfte öffneten das Dach, um den Brand im Dachstuhl effektiv zu bekämpfen. Gleichzeitig wurden auch Löschtrupps auf der Erdgeschoss-Ebene eingesetzt. Trotz der intensiven Löschmaßnahmen war die Lage gegen 18:30 Uhr noch nicht unter Kontrolle, wie Stadtbrandinspektor Rouven Keil mitteilte. Insgesamt waren etwa 85 Feuerwehrleute von den Löschzügen Eicheltal und Niddertal sowie Feuerwehrkräften aus Schotten und Rainrod im Einsatz, unterstützt durch den Vogelsberger Kreisbrandinspektor Marcel Büttner.
Keine Verletzten, aber hoher Sachschaden
Erfreulicherweise gab es bei dem Brand keine Verletzten. Allerdings ist das betroffene Haus vorerst unbewohnbar. Die Schadenshöhe ist derzeit noch unklar, während nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von rund 250.000 Euro angenommen wird. Teile des Dachstuhls erlitten erhebliche Beschädigungen, was die Lage zusätzlich kompliziert. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, um die Hintergründe des Vorfalls aufzuklären.
Bereits einige Minuten nach dem ersten Alarm konnte die Feuerwehr zwar den Brand unter Kontrolle bringen, doch das Ausmaß der Zerstörung war enorm. Der Übergriff der Flammen auf die Dachkonstruktion machte umfassende Löschmaßnahmen notwendig. Diese Vorfälle verdeutlichen die Gefahren, die von Wohnhausbränden ausgehen können, und unterstreichen die notwendige Wachsamkeit, wie auch auf den Seiten des IFS zu finden ist.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass ein solches Ereignis nicht nur die betroffenen Bewohner, sondern auch die ganze Gemeinde in Mitleidenschaft zieht. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte verhinderte Schlimmeres und zeigt die Notwendigkeit einer gut ausgestatteten und schnell einsatzfähigen Feuerwehr.