Am Donnerstagvormittag wurde in Wiesbaden ein herrenloser Koffer entdeckt, der für erhebliches Aufsehen sorgte. Laut FFH erhielt die Polizei um 09:30 Uhr einen Hinweis auf das Gepäckstück, das in der Tiefgarage des Hessischen Landtages gefunden wurde. Umgehend wurden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen: Das Parkhaus wurde gesperrt, obwohl es zum Zeitpunkt des Einsatzes leer war.
Zur Gewährleistung der Sicherheit wurden ein Sprengstoffspürhund und Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes hinzugezogen. Diese entschlossen Maßnahmen waren notwendig, um potenzielle Gefahren auszuschließen. Nach eingehender Untersuchung des Koffers konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Der Koffer stellte sich als harmlos heraus, was die Sicherheitskräfte erleichterte und die Absperrmaßnahmen umgehend aufgehoben wurden.
Zuvor in Frankfurt
Wiesbaden war nicht der einzige Ort, an dem in letzter Zeit ein herrenloser Koffer Alarm auslöste. Am 8. März 2025 meldeten Zeugen in Frankfurt einen ähnlichen Vorfall. In der U-Bahnlinie U6 wurde ein herrenloser Reisekoffer gegen 10:40 Uhr entdeckt, woraufhin die Verkehrsgesellschaft sofort die Weiterfahrt der U-Bahnline einstellte. Polizeibeamte suchten den Bahnhof Ostend auf, wo der Koffer ebenfalls gefunden wurde. Aufgrund der unklaren Gefahrenlage wurde der Bahnhof geräumt, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.
Wie die Bild berichtet, traf der Sprengstoffspürhund kurz darauf ein, und die Experten gingen auch dort der Sache nach. Schlussendlich konnte auch hier Entwarnung gegeben werden, und der Bahnhof wurde nach Abschluss der Maßnahmen schnell wieder für den Personenverkehr freigegeben.
Fazit
Diese Vorfälle haben die Bedeutung der Sicherheitsvorkehrungen in öffentlichen Bereichen unterstrichen. Sowohl in Wiesbaden als auch in Frankfurt waren die Sicherheitskräfte in der Lage, zeitnah und effizient auf die Situation zu reagieren. Dabei wurden die Anwohner und Passagiere gut informiert und in Sicherheit gebracht. In beiden Fällen stellte sich heraus, dass die Gepäckstücke harmlos waren, was für die Beteiligten eine große Erleichterung war.