Am Freitagabend, den 28. März, erlebte Mainz-Finthen einen Luftfahrtvorfall, als ein Kleinflugzeug gegen 18:30 Uhr eine Bruchlandung hinlegte. Gemäß Berichten von FFH hatte die Maschine mit eingezogenem Fahrwerk die Landebahn gerutscht. Beide Insassen schlossen den Vorfall unverletzt ab, während ein technischer Defekt als mögliche Ursache vermutet wird. Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls wurden bereits eingeleitet.
Die eintreffende Feuerwehr war fast drei Stunden mit der Bergung des 1,4 Tonnen schweren Flugzeugs beschäftigt. Während dieser Zeit wurde das Flugzeug zur Stabilisierung mit Holz unterbaut. Nach etwa 60 Zentimetern Anhebung konnten die Technikteams des Flugplatzes Hebegeräte einsetzen. Die Bruchlandung stellte jedoch ein ernstes Problem dar, da die beschädigte Maschine die Start- und Landebahn blockierte, bevor sie abschleppt werden konnte. Der Sachschaden sowie die genaue Ursache sind bislang unklar. Dennoch wird davon ausgegangen, dass der Betrieb des Flugplatzes am Wochenende wie gewohnt fortgesetzt wird.
Ähnlicher Vorfall in der Schweiz
Der Sachschaden in diesem Fall wird auf etwa 100.000 Franken geschätzt. Die Feuerwehr wurde vorsichtshalber alarmiert, konnte jedoch glücklicherweise einen Brand am verunglückten Flugzeug verhindern. An den Rettungsmaßnahmen waren auch Polizei, Ambulanz und die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) beteiligt. Der Flugplatz Triengen, auch bekannt als Flying Ranch Triengen, wird seit über 70 Jahren betrieben und bietet Rundflüge sowie eine Flugschule und Fallschirmspringen an.
Dennoch zeigt die Häufung dieser Vorfälle in kurzer Zeit, wie wichtig Sicherheit und Wartung in der Allgemeinen Luftfahrt sind. Während die Ermittlungen in beiden Fällen weiterlaufen, bleibt es abzuwarten, welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit auf Flugplätzen zu gewährleisten und das Vertrauen der Piloten und Passagiere zu stärken.