Am 28. März 2025 wird der sechsjährige Junge Pawlos weiterhin vermisst. Das Kind, das mit autistischen Veranlagungen lebt, verschwand am Dienstag aus seiner Förderschule in Weilburg, einem Ort im Kreis Limburg-Weilburg. Trotz intensiver Suchmaßnahmen wurden bislang keine neuen Hinweise zu seinem Aufenthaltsort gefunden, berichtete ein Sprecher des Polizeipräsidiums Wiesbaden. Als Teil der Ermittlungen prüft die Polizei ein Video, das möglicherweise Pawlos zeigt, wie er sich auf einer stark befahrenen Straße aufhält, begleitet von einem Verkehrsteilnehmer, der ihn von der Fahrbahn führt. Dieses Video soll am Dienstagmittag aufgenommen worden sein und der Urheber ist der Polizei bekannt.
Die letzte Sichtung des Jungen fand in der Nähe des Bahnhofs statt, an diesem Ort endeten auch die Spuren der Spürhunde. Pawlos ist räumlich nicht orientiert und zählt zu den sehr schreckhaften Kindern. Deshalb wurde die Bevölkerung ausdrücklich gebeten, ihn nicht direkt anzusprechen oder zu rufen. Stattdessen sollte man den Polizeinotruf 110 nutzen, um Hinweise zu geben. Diese Vorgehensweise ist wichtig, um mögliche Panik bei dem Kind zu vermeiden und die Suche zu koordinieren.
Intensive Suchmaßnahmen
Die Polizei hat die Unterstützung von Taucherteams angefordert, was eine Standardmaßnahme in solchen Fällen darstellt. Obwohl zahlreiche Hinweise über das Hinweistelefon eingegangen sind, liegen derzeit keine konkreten Informationen über Pawlos‘ Aufenthaltsort vor. Die Einsatzkräfte der Polizei sind weiterhin vor Ort aktiv und hoffen auf neue Entwicklungen, um das vermisste Kind schnellstmöglich zu finden.
Die Umstände seines Verschwindens stellen eine besondere Herausforderung für die Ermittler dar, insbesondere aufgrund seiner besonderen Bedürfnisse. Kinder mit autistischen Veranlagungen können sich unvorhersehbar verhalten, was die Suche oftmals erschwert, so Experten. Diese Situation birgt zusätzliche Risiken, da sich Pawlos in der Umgebung, in der er sich befindet, orientierungslos fühlen könnte, was eine rapide Steigerung von Stress und Angst zur Folge haben kann.
Die Polizei hat daher auch um die Mithilfe der Öffentlichkeit gebeten, gefördert durch kontinuierliche Updates über den Stand der Suche. Aktuell ist die Hoffnung, dass durch das eingehende Prüfen der Hinweise und das Einbeziehen der Gemeinschaft, Pawlos bald wohlbehalten zurückgebracht werden kann. Die Ermittler appellieren an alle, Spekulationen zu vermeiden und sich auf die offizielle Kommunikation zu stützen. Die Situation bleibt angespannt und die Suche geht mit Hochdruck weiter.
Für weitere Informationen zu diesem Fall können Leser die Berichterstattung auf Spiegel und Zeit verfolgen.