In der Nacht auf Dienstag, den 25. März 2025, hat sich ein dramatischer Vorfall auf der A3 am Wiesbadener Kreuz ereignet. Wie merkurist.de berichtet, gab die Polizei einen Schuss ab, während sie versuchte, einen Autofahrer zu stoppen, der sich einer Verkehrskontrolle entzogen hatte.
Der Vorfall ereignete sich an der Überleitung zur A66 in Richtung Frankfurt. Zuvor war der Fahrer aufgrund seiner auffälligen Fahrweise ins Visier der Polizei geraten. Nach anfänglichem Anhalten gab der Autofahrer plötzlich Gas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit, was die Beamten dazu veranlasste, einen Schuss auf das flüchtende Fahrzeug abzugeben, wie bild.de berichtet.
Großfahndung und Ermittlungen
Obwohl die Polizisten sofort eine Verfolgung des Fahrzeugs einleiteten, gelang es ihnen nicht, das Auto einzuholen. Eine Großfahndung wurde noch in der Nacht organisiert, die weiterhin andauert. Dabei wurde das Kennzeichen des flüchtenden Fahrzeugs notiert, um mögliche Hinweise auf den Fahrer zu erhalten. Die Hintergründe der Flucht sind bislang unklar, und es ist weiterhin ungewiss, ob während des Vorfalls jemand verletzt wurde oder ob der Schuss das Fahrzeug traf.
Die Pressestelle der Polizei plant, im Laufe des Tages weitere Informationen zu dem Vorfall bekannt zu geben. Zudem wurde die Abfahrt auf die A66 in Richtung Frankfurt für die Dauer der Maßnahmen gesperrt, um entsprechende Ermittlungen durchführen zu können.
Die Bürger sind aufgerufen, weitere Informationen zur Aufklärung des Vorfalls zu melden, da die Unsicherheit über die Umstände nach wie vor besteht. Der Einsatz der Polizei verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen die Behörden im Umgang mit flotten Verkehrssündern konfrontiert sind.