Am 20. März 2025 lenkt die anstehende Ausstellung „Ich bin das Besondere“ am Welt-Down-Syndrom-Tag die Aufmerksamkeit auf ein wichtiges gesellschaftliches Thema: Einsamkeit. Laut GA.de sind viele Menschen mit Down-Syndrom von Einsamkeit betroffen, da sie oft wenige gleichberechtigte soziale Kontakte pflegen. Katja de Bragança merkt an, dass es für diese Menschen schwierig ist, Freundschaften aufrechtzuerhalten, die unabhängig von ihrem Arbeitsplatz oder ihren Familien sind.
Die neueste Ausgabe des Magazins Ohrenkuss widmet sich ebenfalls diesem Thema und enthält zahlreiche Bilder, die eine fröhliche Gelöstheit ausstrahlen. Hier teilen 36 Autorinnen und Autoren ihre Erfahrungen, wobei Maria Trojer die Einsamkeit mit den Worten beschreibt: „Das Einsame ist in mir. Und fühle es in meinem Bauch.“ Auch Ronja Marie Assmann bringt es auf den Punkt: „Einsamkeit ist leise.“
Einsamkeit – Ein gesamtgesellschaftliches Problem
Einsamkeit ist nicht nur auf Menschen mit Behinderungen beschränkt. Es handelt sich um ein gesellschaftliches Phänomen, das auch viele Menschen ohne Behinderung betrifft. Die tiefen Gefühle der Einsamkeit können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, die durch die COVID-19-Pandemie noch verstärkt wurden. Alte Menschen sind besonders gefährdet, da soziale Isolation oft zu körperlichen und psychischen Beschwerden führt, einschließlich Eintönigkeit und Depressionen. Diese Erkenntnisse decken sich mit den Studien von ZQP, in denen die Auswirkungen von Einsamkeit auf ältere Menschen beleuchtet werden.
Die Pandemie hat eine Zunahme an Einsamkeit bei älteren Menschen zur Folge gehabt. Soziale Isolation wird als Risiko für gesundheitliche und psychische Probleme identifiziert. Der Mangel an sozialen Kontakten führt zu einem Anstieg chronischer Erkrankungen und verschlechtert die Lebensqualität der Betroffenen.
Die Ausstellung
Die Ausstellung „Ich bin das Besondere“ wird am 21. März von 18 bis 20 Uhr im FREI_BAD, Beueler Straße 19 eröffnet. Die Fotografien von Gabriele Lutterbeck werden die Besucher dazu anregen, über das Thema Einsamkeit nachzudenken. GA.de hebt hervor, dass diese Kunstwerke wichtige Perspektiven auf die Herausforderungen und die innere Welt von Menschen mit Down-Syndrom bieten.
Das Magazin Ohrenkuss, das dieses Thema aufgreift, hat 36 Seiten, ist jedoch nicht im Kiosk erhältlich. Interessierte können die Ausgabe abonnieren und erhalten zusätzliche Informationen über die Webseite www.ohrenkuss.de. Die Gestaltung des Heftes übernahm Grafikerin Maya Hässig und bietet viel Raum für Texte und große Fotografien, die zum Nachdenken anregen.