Am Dienstag, dem 8. April 2025, wird der Kreis Borken einen kostenlosen Online-Vortrag zum Thema Demenz und demenzsensible Kommunikation veranstalten. Der Vortrag findet von 19 bis 20 Uhr auf der Plattform Zoom statt. Die Referentin, Dr. Heike Elisabeth Philipp-Metzen, ist Gerontologin vom Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe im Kreis Borken. Laut presse-service.de behandelt der Vortrag sowohl persönliche Erfahrungen als auch neueste Erkenntnisse im Umgang mit Menschen mit Demenz.
Für Interessierte ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Zugang erfolgt über einen bereitgestellten Link, welcher auf der Website des Kreises Borken zu finden ist: www.kreis-borken.de/pflege-vortrag. Für den virtuellen Vortrag werden die Meeting-ID 923 7674 0948 und der Kenncode rV9Hb2 benötigt. Weitere Details können auf der Pflege-Internetseite des Kreises Borken abgerufen werden: www.pflege-kreis-borken.de.
Ressourcen und Informationen zur Demenz
Die Kommunikation und der Umgang mit demenzbetroffenen Menschen sind zentrale Aspekte, die im Vortrag angesprochen werden. Die Fähigkeit, auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz einzugehen, spielt eine entscheidende Rolle, um herausforderndes Verhalten zu verstehen und darauf adäquat zu reagieren. Laut alzheimer-nrw.de ist demenzsensible Kommunikation ein entscheidender Ansatz, um Missverständnisse und Konflikte in der Interaktion zu vermeiden.
Zur Vertiefung des Themas sind auch Podcasts verfügbar, die zusätzliche Einblicke und Informationen bieten. Diese können unter www.kreis-borken.de/podcast abgerufen werden. Für Rückfragen steht Leonie Dreier, telefonisch unter 02861 / 681-2427, zur Verfügung.
Forschung und Unterstützung für Demenzprojekte
Ein wichtiger Aspekt im Kontext der Demenz ist die Forschung, die von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) erheblich gefördert wird. Sie unterstützt wissenschaftliche Projekte im Bereich der Versorgungsforschung und schreibt alle zwei Jahre Förderungen aus. Die nächste Ausschreibung ist für Anfang 2026 geplant, wie deutsche-alzheimer.de berichtet.
Die DAlzG bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch praktischen Support in Form von Expertenwissen für Forschungsprojekte. Für Anfragen zur Unterstützung von Projektanträgen beim Forschungsministerium gibt es ein festgelegtes Verfahren, welches Anfragenden die Möglichkeit bietet, wichtige Informationen per „Letter of Intend“ zu übermitteln.
Um die Partizipation von Menschen mit Demenz in der Forschung zu fördern, hat die DAlzG die Arbeitsgruppe „Experts by Experience“ ins Leben gerufen. Diese Initiative beabsichtigt, dem Forschungsprozess eine menschliche Perspektive hinzuzufügen und die Stimmen von Betroffenen zu berücksichtigen.
Forschende sollten die Finanzierung dieser Partizipation in ihren Förderanträgen berücksichtigen und können sich über die „Arbeitsgruppe Forschung“ direkt an die DAlzG wenden, um weitere Informationen und Unterstützung zu erhalten.