Im Naturgarten von Pettenbach beeindruckt eine besondere Pflanze: die Blutwurzel. Besucher können die leuchtend rote Blüte bestaunen, die sich inmitten eines beeindruckenden Ökosystems entfaltet. Diese Pflanze, die sich durch ihre tiefroten Knollen auszeichnet, verleiht dem Garten im Moment mehr Farbe, während die Nachrichten aus Amerika von weniger erfreulichen Ereignissen geprägt sind. Mein Bezirk berichtet über diese eindrucksvolle Pflanze, die sich umso mehr von den oft düsteren Nachrichten abhebt.
Die Blutwurzel ist nicht nur ein ästhetisches Highlight, sondern hat auch eine landläufige Verwendung in der Naturheilkunde. Ihre Knollen werden oft zur Herstellung von Tinkturen genutzt, die eine belebende Wirkung haben sollen. Während das Farbenspiel im Pettenbacher Garten viele Besucher anzieht, ist die Natur in den USA derzeit von Herausforderungen geprägt.
Einblicke aus Togo
Ein ganz anderer Teil der Welt eröffnet sich bei einem Besuch im Camp Numi in Togo. Hier betreibt Alfred Schmutz seit über zehn Jahren ein Camp, nachdem er vor 30 Jahren als Entwicklungshelfer in das Land kam. Die Besucher haben die Möglichkeit, verschiedene Tierarten zu beobachten, darunter Impala-Antilopen und bunte Vögel. Elefanten und Löwen sind hingegen leider nicht vorzufinden. Im Blog von Andreas Annette wird beschrieben, wie im Park Abbrände im Gras vorgenommen werden, um die Sicht für Besucher zu verbessern.
Das Camp Numi ist nicht nur für seine Tierbeobachtungen bekannt. Ein Quellwasserpool steht den Gästen ebenfalls zur Verfügung. Die beeindruckenden geografischen Koordinaten dieses Ortes sind N10 53.583 E1 29.703. Von hier aus geht die Reise weiter auf einer holprigen Straße in Richtung Abomey, wo die Infrastruktur große Herausforderungen mit sich bringt. Unterwegs wird ein Bushcamp auf einer Felsenplatte eingerichtet. Die Verpflegung wird unter anderem durch Leberwurst aus dem Nonnenkloster Monastier de Notre Dame abgerundet.
Kulturelle Erlebnisse in Abomey
In Abomey, dem nächsten Ziel, erwartet die Reisenden die Auberge Chez Monique, bekannt für ihren Skulpturengarten und die Koordinaten N7 11.867 E1 58.817. Bei einer geführten Tour durch die Stadt, angeleitet von einem lokalen Guide, haben Besucher die Gelegenheit, an einer Voodoo-Zeremonie teilzunehmen und den historischen Königspalast zu besichtigen. Eine besondere Aufmerksamkeit erhält auch ein deutsches Denkmal in Abomey, das gefallenen Soldaten aus Togo gewidmet ist.
Die Reise nach Cotonou gestaltet sich jedoch beschwerlich, da die Straßenverhältnisse sehr schlecht sind und große Löcher sowie liegengebliebene Lkw die Fahrt erschweren. In Cotonou selbst fallen viele europäische Fahrzeuge auf, die als Schrott beschäftigungslos auf den Straßen verteilt sind. Auch die Abzweigung zur Piste nach Quidah führt über schlüpfrige Straßen, nicht lange nach dem die ersten Regentropfen fallen.
Die Übernachtung erfolgt schließlich im Camp Au Jardin Helvetia, welches von einer erfahreneren Beninerin betrieben wird, die einen Teil ihrer Ausbildung in der Schweiz und Deutschland absolviert hat. Das Essen im Camp wird als äußerst schmackhaft beschrieben, was einen besonderen Höhepunkt der Reise darstellt. Neben den kulinarischen Genüssen geben Besuche in Voodoo-Kultstätten und auf dem Fetischmarkt in Abomey den Reisenden einen tieferen Einblick in die lokale Kultur.