Am 26. März 2025 fand der Spatenstich für den Neubau einer Logistikhalle der Sita Bauelemente GmbH in Rheda-Wiedenbrück statt. Sita, ein bedeutender Hersteller von Systemlösungen zur Entwässerung und Lüftung von Flachdächern, investiert insgesamt 8 Millionen Euro in dieses Projekt. Mit diesem Schritt möchte das Unternehmen seinem stetigen Wachstum, insbesondere durch den Verkauf seiner Sita-Gullys, gerecht werden. NW berichtet, dass der Neubau eine Fläche von 7.800 Quadratmetern umfassen wird, wobei der Bürokomplex im Mezzanine-Stil auf zwei Ebenen angelegt wird.
Das Bauvorhaben erstreckt sich über ein Grundstück von 20.000 Quadratmetern, das strategisch günstig an der A2 liegt. Sita-Geschäftsführer Thomas Kleinegees hob die Bedeutung der neuen Logistikhalle hervor, da sie Möglichkeiten für das strategische Wachstum des Unternehmens schaffen wird. Die Pläne sehen auch die Installation einer 205-kWp-Photovoltaikanlage vor, die umweltfreundlichen Strom in Höhe von bis zu 205.000 kWh pro Jahr liefern soll.
Entwicklungsgeschichte von Sita
Die Geschichte von Sita ist geprägt von einem kontinuierlichen Wachstum und Innovationsdrang. Das Unternehmen wurde 1976 von Karl-Heinz Gelsen in Herzebrock-Clarholz gegründet und begann mit der Produktion des Dachgullys, dem SitaStandard. Seither hat sich Sita von einem Ein-Mann-Betrieb zu einem florierenden Unternehmen mit 122 Mitarbeitenden entwickelt. Wie Baulinks anmerkt, wurde 1990 die eigene Fertigung von Bauteilen aus Polyurethan aufgenommen. In den Jahren 2009 und 2017 wurden zudem mehrere bedeutende Erweiterungen realisiert, durch die das Unternehmen seinen Werks- und Verwaltungskomplex ausbauen konnte.
Besonders wichtig war für Sita die Ansiedlung im interkommunalen Gewerbegebiet Aurea, wo sie 2009 als erster Bauherr auftrat. 2019 erwarb das Unternehmen das letzte freie Baugrundstück in der Nähe des bestehenden Werks an der Ferdinand-Braun-Straße 5.
Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven
Nachhaltige Maßnahmen sind ebenfalls ein zentraler Bestandteil des neuen Projekts. Neben der Photovoltaikanlage werden auch Hecken- und Baumpflanzungen vorgenommen, die das Areal begrünen und einen positiven ökologischen Fußabdruck hinterlassen sollen. Die Logistikhalle wird zunächst nur teilweise genutzt, bietet jedoch langfristige strategische Perspektiven für die Zukunft.
Die Fertigstellung der neuen Logistikhalle ist für das Ende des Jahres 2025 geplant. Die Realisierung des Bauvorhabens erfolgt durch die Firma Goldbeck Bau, die für ihre qualitativ hochwertigen Bauprojekte bekannt ist. NW hebt hervor, dass der Neubau in seiner Größe das bisherige Mutterhaus an der Ferdinand-Braun-Straße 1 übertreffen wird, was die Ambitionen und das Engagement von Sita unterstreicht, sich weiterhin als führender Anbieter in seiner Branche zu behaupten.