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Sonntag, 30. März 2025

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Günther Jauch erinnert sich: Hans Rosenthal, das TV-Idol der Herzen!

Günther Jauch hat in einem aktuellen Interview Hans Rosenthal (1925-1987) als sein Vorbild bezeichnet. Jauch, der selbst eine bedeutende Karriere im deutschen Fernsehen vorweisen kann, hebt hervor, dass Rosenthal stets fair und respektvoll mit seinen Gästen umging. „Er machte nie Scherze auf Kosten anderer“, erklärt Jauch. Diese Art der Moderation trug zur Popularität von Rosenthal bei und verlieh seinen Sendungen einen besonderen Charme.

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Hans Rosenthal wurde am 2. April 1925 geboren und starb 1987 im Alter von 61 Jahren. Während seiner Laufbahn wurde er bekannt durch die Sendung „Dalli Dalli“, die weithin als ein Kindergeburtstag für Erwachsene charakterisiert wurde. „Verlierer waren bei ihm immer die ‘zweiten Sieger’“, so Jauch. Diese Umsicht und Fairness charakterisierten Rosenthal als Moderator und Mensch.

Ein Idol aus Kindheitstagen

Der Einfluss von Rosenthal erstreckte sich über Generationen, sodass er für viele Menschen ein Idol in ihrer Kindheit war. Ein Interviewter erinnert sich: „Rosenthal war eine Figur, die uns allen vertraut war.“ Seine Sendung „Das klingende Sonntagsrätsel“ im RIAS Berlin prägte die TV-Landschaft mit Musikstücken und spannenden Fragen. Obwohl er Rosenthal nie persönlich kannte, gab es eine Verbindung über seine Schwester, die mit Rosenthals Sohn in eine Klasse ging.

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Einen besonders bewegenden Aspekt von Rosenthals Leben beschrieb der Interviewte. Er erfuhr erst später, dass Rosenthal während des Holocaust in einer Schrebergartenkolonie versteckt wurde. Jauch erwähnt ebenfalls, dass Rosenthal im Krieg von einer Frau namens Ida Jauch versteckt wurde, und stellt fest, dass der Nachname selten ist, was ihn ins Grübeln bringt, ob er mit Ida Jauch verwandt sein könnte.

Die Herausforderungen seines Lebens

Die Kindheit von Hans Rosenthal war von persönlichen Verlusten geprägt. Sein Vater starb an Nierenversagen, als Hans erst 12 Jahre alt war. Nur vier Jahre später verlor er auch seine Mutter, die an Krebs verstarb. Diese Hintergründe könnten Jauch zufolge zur Sensibilität und zum Fingerspitzengefühl beigetragen haben, die man Rosenthal bei seinen Auftritten zugeschrieben hat.

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Rosenthal war nicht nur im Fernsehen präsent, sondern gelangte auch zu Ruhm wegen seiner Einladungskultur und der Art, wie er mit Gästen umging. Der Interviewte aus dem zweiten Bericht beschreibt seine Erfahrung als Gast in „Dalli Dalli“, wo er 12.320 Punkte erreichte. Hinter den Kulissen war Rosenthal stets sehr nett und interessierte sich für seine Gäste. „Die Fallhöhe im Fernsehen ist groß“, so Jauch. „Aber Rosenthal stellte sich schützend vor seine Protagonisten.“

Bereits am 9. November 1978, dem 40. Jahrestag der Novemberpogrome, moderierte Rosenthal die Sendung „Dalli Dalli“ in einem dunklen Anzug. In dem Moment zeigte er nicht nur Sensibilität, sondern auch die Verantwortung, die er als öffentliches Gesicht trug.

Das Erbe von Hans Rosenthal bleibt auch in der modernen Fernsehlandschaft interessant. Ob seine Art des Fernsehmachens heute noch Erfolg hätte, bleibt fraglich, da sich die Formate und die Zuschauererwartungen verändert haben. Dennoch bleibt sein Beispiel für Fairness und Respekt im Umgang mit Menschen ein Maßstab, an dem sich viele heutige Moderatoren orientieren können.

Für weitere Informationen über Hans Rosenthal und seinen Einfluss auf die TV-Geschichte können Sie die Berichte von Radio Herford und Jüdische Allgemeine lesen.

Weitere Informationen, Referenzen & Quellen:

https://www.radioherford.de/nachrichten/kreis-herford/detailansicht/berlin-guenther-jauch-hans-rosenthal-als-vorbild.html
https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/hans-rosenthal-war-ein-idol-meiner-kindheit/

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