US-Präsident Donald Trump äußerte sich in einem aktuellen NBC-Interview zunehmend verärgert über die Äußerungen von Wladimir Putin, die die Glaubwürdigkeit des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj infrage stellen. Trump bezeichnete Putins Aussagen als „nicht in die richtige Richtung“. Diese Bemerkungen folgen auf die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, die durch den Krieg kulminiert sind, und rufen Besorgnis über die zukünftige Stabilität der Region hervor.
Im Gespräch kündigte Trump außerdem an, ein weiteres Treffen mit Putin abzuhalten, ohne jedoch einen genauen Termin zu nennen; sein letztes Gespräch mit dem russischen Präsidenten fand am 19. März statt. Laut radioherford.de droht Trump den Käufern von russischem Öl mit Strafzöllen, um Moskaus Exporte und Deviseneinnahmen zu steuern. Dies könnte insbesondere Indien und China betreffen, die als große Abnehmer von russischem Öl gelten.
Strafzölle auf russisches Öl
Trump deutete an, dass die eingeführten Zölle bis zu 25 Prozent betragen könnten. Diese Zölle könnten jederzeit in Kraft treten, was signifikante wirtschaftliche Verwerfungen zur Folge haben könnte. Laut berliner-zeitung.de plant Trump zudem, ähnliche sekundäre Zölle auf Erdöl und Erdgas aus Venezuela zu erheben, die von Ländern gezahlt werden müssen, die diese Rohstoffe importieren.
Trump fordert eine Einigung zur Beendigung des blutigen Konflikts in der Ukraine als Voraussetzung für die Aufrechterhaltung oder Ausweitung dieser Strafzölle. Sein scharfer Ton gegen Putin steht im Kontrast zu früheren kritischen Äußerungen über Selenskyj, den Trump einst als „Diktator“ bezeichnete.
Die Situation in der Ukraine
Die Ukraine sieht sich einer verstärkten militärischen Offensive gegenüber, während Russland und die Ukraine ihre Luftangriffe intensivieren. Trotz der Rufe nach einer Waffenruhe und der seit Monaten laufenden Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine, konnten bislang keine ernsthaften Fortschritte erzielt werden. Die Ukraine wirft Putin vor, kein wirkliches Interesse an einer Waffenruhe zu haben und stattdessen auf Zeit zu spielen.
Trump stellte in diesem Kontext fest, dass Selenskyjs Amtszeit im Mai letzten Jahres endete und in Kriegszeiten keine Wahlen stattfinden können. Zudem wird Putins Vorschlag, die Ukraine unter die Verwaltung der Vereinten Nationen zu stellen und Neuwahlen abzuhalten, von Selenskyj als Versuch gewertet, ein Friedensabkommen zu verzögern. In dieser aufgeheizten Situation bleibt es abzuwarten, wie sich die politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen auswirken werden und ob sie tatsächlich zu einer Deeskalation in der Ukraine führen können.