Am Freitagabend, dem 4. April 2025, wurde die Feuerwehr Kleve zu einem Großeninsatz an der Ecke Römerstraße/Lindenallee gerufen. Der Alarm ging um 21:09 Uhr ein, nachdem ein Brandmelder im Gebäude ausgelöst hatte. Der Brandort befand sich gegenüber der früheren Kneipe „Zu den vier Winden“. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits ein starker Rauch zu sehen.
Insgesamt waren Löschzüge Kleve und Kleve-Süd im Einsatz, unterstützt durch eine Drehleiter. Zudem waren drei Rettungswagen und Polizeikräfte zur Unterstützung vor Ort. Die Einsatzkräfte wurden aufgrund des Einsatzstichworts „Zimmerbrand MIG“ (MIG steht für Menschen in Gefahr) alarmiert. Ein Bewohner wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik mit Druckkammer in Düsseldorf geflogen, während ein weiterer Bewohner leichte Verletzungen erlitt.
Schwere Einsätze der Feuerwehr in der Region
Ähnliche dramatische Szenen ereigneten sich am 21. Dezember 2023 in Ottobrunn. Dort wurde die Feuerwehr mit 11 Fahrzeugen und 51 Einsatzkräften alarmiert, nachdem Rauchmelder im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses Alarm geschlagen hatten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Ottobrunn fanden beim Betreten der Wohnung ein brennendes Bett vor. Eine 35-jährige Bewohnerin konnte am Boden liegend gerettet werden und erlitt schwere Verletzungen. Auch hier musste sie mit einem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Murnau geflogen werden, nachdem sie vor Ort medizinisch versorgt wurde.
Im Rahmen der im Vorfeld erfolgten Alarmierung wurde der Landeplatz des Hubschraubers auf einem nahegelegenen Festplatz von der Feuerwehr ausgeleuchtet. Der Brandschaden in Ottobrunn wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt, insbesondere durch Verrußungen in der Wohnung. Die Ermittlungen zur Brandursache hat das Kommissariat 13 übernommen.
Brandursachen und Sicherheitsvorkehrungen
Laut statistischen Erhebungen ist die Brandursache oft unklar, allerdings wurden in letzten Jahren viele Brände durch technische Defekte oder menschliches Versagen ausgelöst. Organisationen wie das IFS bieten umfassende Informationen und Statistiken zu Brandursachen und den ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen. Diese Daten sind essentiell, um präventiv gegen Brandgefahren vorzugehen und um das Bewusstsein für Brandschutz zu schärfen. Falls Sie interessiert sind, finden Sie weitere Informationen in den Statistiken zur Brandursachenanalyse auf der Webseite des IFS.
Während die Ursachen für den Brand in Kleve noch unklar sind, verdeutlichen beide Vorfälle, wie wichtig Brandschutzmaßnahmen sind und welche tragischen Konsequenzen ein Feuer nach sich ziehen kann. Die Zusammenarbeit der Rettungskräfte und das schnelle Handeln sind in solchen kritischen Situationen entscheidend für das Schicksal der Betroffenen.