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Sonntag, 6. April 2025

Drama auf der B290: Autofahrerin überschlägt sich nach Frontalunfall!

Am 6. April 2025 kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B290 bei Bad Mergentheim. Eine 31-Jährige kollidierte mit einem 21-Jährigen, als sie in die Gegenspur geriet. Beide Personen wurden verletzt, die Frau musste mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Würzburg geflogen werden.

SC Verl überrascht: Alexander Ende verlässt den Verein – wie geht es jetzt weiter?

SC Verl steht vor einem Trainerwechsel: Alexander Ende übernimmt nach der Saison. Die Mannschaft kämpft um wichtige Punkte.

Sechsjähriger Autist vermisst: Großes Suchteam in Weilburg mobilisiert!

Sechsjähriger Pawlos aus Waldbrunn wird in Weilburg vermisst. Polizei sucht mit Hochdruck und bittet um Hinweise.

Köln plant Mega-Tunnel: Revolutioniert der neue Stadtbahnbau die Mobilität?

Am 3. April 2025 hat der Kölner Stadtrat in einer intensiven Debatte den Beschluss gefasst, einen 2,6 Kilometer langen Tunnel zwischen Heumarkt und Aachener Weiher zu errichten. Dieser entscheidende Schritt wurde von einem Bündnis aus SPD, CDU und FDP durchgesetzt und verspricht eine signifikante Verbesserung der ÖPNV-Infrastruktur in Köln. Der Stadtrat hat die Stadtverwaltung beauftragt, die Planungen zu vertiefen und erforderliche Fördergelder bei Bund und Land zu beantragen, um das ambitionierte Projekt zu realisieren.

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Die Planungen sehen auch die Errichtung von drei neuen unterirdischen Haltestellen am Neumarkt, Rudolfplatz und Moltkestraße vor. Geplant ist, einen Wettbewerb zur architektonischen Gestaltung dieser Haltestellen zu starten. Allerdings wird es keinen unterirdischen Abzweig für die Linie 9 geben; die Haltestelle am Neumarkt wird lediglich zwei Gleise besitzen. Die freigegebenen Planungskosten belaufen sich auf 61 Millionen Euro, während die geschätzten Gesamtkosten des Projekts 1,06 Milliarden Euro betragen. Die Stadt hofft auf eine Förderquote von bis zu 90 % durch Bund und Land, um die Finanzierungsherausforderungen zu meistern.

Details zu Planungsstatus und Zeitrahmen

Aktuell befindet sich das Projekt in der zweiten von insgesamt neun Leistungsphasen, der Vorplanung. Um die erforderlichen Fördermittel zu sichern, muss die Stadt bis zum 31. Juli im ÖPNV-Bedarfsplan anmelden. Anschließend steht die Beauftragung einer Entwurfsplanung an, gefolgt von der Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Der endgültige Baubeschluss hängt von einer präziseren Kostenschätzung ab, doch die genauen Zeitrahmen für die Bauzeit und den tatsächlichen Beginn des Tunnelbaus sind bislang ungewiss.

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Erfahrungen aus anderen Städten, wie Düsseldorf, legen nahe, dass der Fertigstellungsprozess lange dauern kann. Dort hat der Bau eines ähnlichen Projekts 16,5 Jahre in Anspruch genommen. Das Tunnelbauvorhaben in Köln könnte zudem durch die bevorstehenden Kommunalwahlen im Herbst beeinflusst werden, da der Stadtrat den Baubeschluss noch fassen muss. Jegliche Aufregung über die finanziellen und politischen Aspekte ist deutlich spürbar, insbesondere angesichts der Forderungen der Grünen nach einer Bürgerbefragung und den rechtlichen Schritten der Linken.

Erweiterung und zukünftige Perspektiven

Die geplante Tunnelverbindung soll nicht nur den innerstädtischen Verkehr entlasten, sondern auch längerfristig bis nach Deutz und zum Friedhof Melaten verlängert werden. In einem weiteren Schritt sind Metrolinien vorgesehen, die seltener halten sollen, um eine bessere Anbindung für alle Stadtteile sowie das Umland zu bieten. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung zudem die Prüfung der Einführung dieser Metrolinien durch eine Machbarkeitsstudie beschlossen. Trotz der positiven Planungen sind jedoch Unsicherheiten bezüglich der Fördergelder durch die Landesregierung aufgetaucht, die eine Neubewertung der Vorhaben angedeutet hat.

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Diese Entwicklungen zeigen, dass die Stadt Köln auf dem Weg ist, eine modernere und effizientere Verkehrsinfrastruktur zu schaffen. Dennoch müssen die kommenden Monate abgewartet werden, um zu sehen, wie sich die politischen Verhältnisse und die Fördermittelverhandlungen entwickeln werden. Die Vorfreude auf den künftigen Tunnel und die damit verbundenen Verbesserungen bleibt jedoch bei vielen Bürgern hoch.

Weitere Informationen, Referenzen & Quellen:

https://www.ksta.de/koeln/der-lange-weg-zum-neuen-koelner-u-bahn-tunnel-998898
https://www.radioerft.de/artikel/tunnelbau-auf-ost-west-achse-beschlossen-2289813.html

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