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Freitag, 21. März 2025

Oldtimer-Show in Oberhausen abgesagt: Sicherheitsbedenken überschattet Event!

Oldtimertreffen in Oberhausen-Osterfeld abgesagt wegen Sicherheitsbedenken. IGOOO hofft auf eine Rückkehr im nächsten Jahr.

Dachstuhlbrand in Hirschberg: Bewohner gerettet – Ursache unklar!

Ein Brand im Dachstuhl eines Reihenhauses in Hirschberg-Leutershausen am 21.03.2025 führt zu 250.000 Euro Sachschaden. Feuerwehr rettet Bewohner.

Polizei sucht verzweifelt nach vermisstem Andreas F. aus Wolfhagen!

Polizei sucht nach Andreas F., 35, vermisst seit dem 14.03.2025 in Wolfhagen. Hinweise unter Tel. +49 (0)561 910-0.

Köln plant unterirdische Intensivstation für Krisenfälle – So wird’s!

Köln plant den Bau einer innovativen unterirdischen Intensivstation, die speziell für den Katastrophenfall konzipiert ist. Axel Goßmann und Daniel Dellmann, Geschäftsführer der Kliniken der Stadt Köln, haben diese bedeutende Initiative vorgestellt, die die Notfallversorgung in der Stadt revolutionieren könnte. Der Entwurf und die entsprechenden Zeichnungen für das neue Krisenzentrum sind bereits abgeschlossen. Laut Welt erfolgt die Planung nach dem Vorbild israelischer Sicherheitsstrukturen und sieht vor, einen Teil der Tiefgarage der Klinik als Intensivstation zu nutzen.

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Das zentrale Ziel dieser neuen Einrichtung ist es, die Kölner Kliniken auf verschiedene Krisenszenarien besser vorzubereiten. Diese umfassen neben militärischen Konflikten auch Naturkatastrophen, nukleare Vorfälle und gesundheitliche Notlagen wie Pandemien. Das Konzept wurde bereits der Landesregierung vorgestellt, jedoch stehen die notwendigen finanziellen Mittel noch aus.

Einzigartige Pläne für Köln

Die geplanten Strukturen der Klinik sollen nicht mit der täglichen Krankenversorgung in Verbindung stehen. Dies ist besonders wichtig, da Köln-Wahn ein strategisch bedeutender NATO-Umschlagstützpunkt ist. In diesem Kontext steigt die Dringlichkeit für solche speziellen Notfallstrukturen enorm. Die Klinikleitung prüft verschiedene Finanzierungsoptionen und strebt außerdem zusätzliche Förderungen an, um das Projekt voranzutreiben.

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Das Thema der Krisenversorgung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Überlastungssituationen in den Notfallabteilungen sind ein zentrales Problem im Gesundheitssystem. Die Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) definiert in ihrer Stellungnahme verschiedene Begriffe wie „Crowding“ und „Overcrowding“. Diese überfüllten Notfallsituationen sind häufig durch einen raschen Zustrom von Patienten bedingt, was zu längeren Wartezeiten und einer erhöhten Auslastung der Behandlungsressourcen führt. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Sicherstellung der Notfallversorgung stellen Kliniken vor große Herausforderungen, insbesondere bei einem Anstieg von Einweisungen.

Akute Maßnahmen für Überlastungssituationen

Die DGINA nennt verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in Notfallabteilungen. Dazu gehören Konzepte zur Weiterleitung von weniger dringenden Fällen und zur Optimierung des Patientenflusses. Effektives Raummanagement kann helfen, unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Der Mechanismus der Zwangsbelegung in Kliniken wird oft durch ein Ungleichgewicht von Angeboten und Nachfragen verschärft, was die Notwendigkeit effektiver Lösungen unterstreicht.

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Die Pläne in Köln sind nicht nur eine Antwort auf aktuelle Herausforderungen. Sie stehen im Kontext eines umfassenden Krisenmanagements, das im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) immer wichtiger wird. Informationen und Kommunikationsmanagement müssen an die gesteigerten Anforderungen während Krisensituationen angepasst werden. Ein Lehrbuch, das Handlungsempfehlungen und Checklisten für das Krisenmanagement im ÖGD enthält, bietet praktische Hilfen für die Einsatzplanung und Stabsarbeit. Solche Ressourcen unterstützen die Behörden in der effektiven Bewältigung von Notlagen.

Insgesamt verdeutlicht der Ansatz Kölns, wie wichtig es ist, unsere medizinischen Einrichtungen auf Krisensituationen vorzubereiten und die Erfahrungen und Lehren aus der COVID-19-Pandemie und anderen Krisen umzusetzen. Diese Entwicklung könnte einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit und Versorgungsqualität in der Region leisten und dient als Modell für andere Städte in Deutschland.

Weitere Informationen, Referenzen & Quellen:

https://www.welt.de/vermischtes/article255752976/Koeln-plant-Klinik-fuer-den-Kriegsfall-Tiefgarage-soll-zur-Intensivstation-umfunktioniert-werden.html
https://foamio.org/stellungnahme-ueberlastungssituationen-der-notfallabteilungen-der-dgina/

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