Am 30. März 2025 traten die Frauen des FC Bayern München nach ihrem enttäuschenden Champions-League-Aus gegen Olympique Lyon gegen Bayer 04 Leverkusen an. Dieses Spiel fand am Sonntagnachmittag statt und war für die Münchnerinnen von großer Bedeutung, um den Frust aus der Champions League abzubauen. BR.de berichtet, dass die Leverkusenerinnen in der ersten Halbzeit kaum Torchancen zuließen, was die offensive Spielweise der Bayern vor eine Herausforderung stellte.
In der 31. Minute scheiterte Pernille Harder mit einem Kopfball an der Leverkusener Torfrau Friederike Repohl. Erst nach der Halbzeitpause steigerte sich die Leistung der Münchnerinnen merklich. Klara Bühl gelang in der 56. Minute das ersehnte 1:0, nachdem sie von Harder angespielt wurde. Zuvor hatte Bühl bereits im Hinspiel gegen Lyon für Bayern die Führung erzielt, bevor das Team mit 1:4 verlor. In der 68. Minute erhöhte Lea Schüller auf 2:0, nachdem sie eine Flanke von Bühl verwertete. Ihr Tor feierte sie mit einem Jubel, der an Joshua Kimmich erinnerte.
Tabellenführung und Meisterschaftsambitionen
Die Bayern verwalteten die Führung sicher und haben nun einen Vorsprung von sechs Punkten auf Eintracht Frankfurt in der Frauen-Bundesliga, wo noch vier Partien ausstehen. In zwei Wochen steht ein entscheidendes Duell gegen die Frankfurterinnen auf dem Programm, das für den Meisterschaftsverlauf ausschlaggebend sein könnte. Der Druck auf die Münchnerinnen ist insbesondere nach der Champions-League-Niederlage gegen Lyon groß, in der sie im Hinspiel 0:2 verloren hatten. ZDF.de hebt hervor, dass Trainer Alexander Straus die hohe Qualität von Lyon betont und die Notwendigkeit, Chancen zu nutzen.
Obwohl das Team in der Champions League scheiterte, hat Bayern weiterhin Chancen auf das Triple: Das Pokalfinale haben sie erreicht, und die Meisterschaft liegt in greifbarer Nähe. In der Frauen-Bundesliga sind die Münchnerinnen derzeit Tabellenführer mit 44 Punkten aus 17 Spielen. Bislang haben sie 44 Tore erzielt und nur 12 kassiert, mit einem beeindruckenden Durchschnitt von 2,59 Punkten pro Spiel. Eintracht Frankfurt folgt auf Platz zwei mit 41 Punkten und dem VfL Wolfsburg auf dem dritten Platz.
Spielerinnen und Vertragsverlängerungen
Die Abschlüsse aus dem Hinspiel gegen Lyon verdeutlichten die Unterschiede zu den besten Teams Europas und zeigen, dass noch Verbesserungsbedarf besteht. Spielerinnen wie Alara Şehitler äußerten die Hoffnung auf ein frühes Tor im Rückspiel, während Stürmerin Jovana Damnjanovic betonte, dass sie Respekt, aber keine Angst vor Lyon haben. Kapitänin Glodis Viggosdottir war für das Rückspiel fraglich. In der Saison hat Lyon, das um Meisterschaft und Pokal kämpft, in Liga und Champions League 25 Spiele absolviert, dabei 24 Siege und ein Unentschieden erreicht und nur sechs Gegentore kassiert. Dzsenifer Marozsan, eine ehemalige deutsche Nationalspielerin, spielt ebenfalls für Lyon. sowie Giulia Gwinn, die neue deutsche Kapitänin, möchte gegen Lyon bestehen.
Zusätzlich hat der Verein kürzlich wichtige Verträge verlängert. Carolin Simon bleibt bis 2027, und auch Alara Şehitler hat einen neuen Vertrag unterschrieben, während Klara Bühl weiterhin beim FC Bayern bleiben wird. Die Frauen-Bundesliga, die höchste Liga im deutschen Frauenfußball, wird zudem weiterhin mit Leidenschaft verfolgt, wobei die aktuelle Saison 2024/25 noch einige spannende Spiele verspricht. Footystats berichtet, dass von den insgesamt 132 angesetzten Spielen bereits 105 Spiele ohne Tore erzielt wurden.