Am Donnerstag, den 3. April 2025, gegen 15:48 Uhr, brach ein Feuer auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Köln aus. Der Brand ereignete sich zwischen dem Dreieck Ratingen Ost und der Anschlussstelle Mettmann. Feuerwehr Ratingen wurde durch die Leitstelle Mettmann alarmiert, nachdem dichte Rauchschwaden von der Innenstadt aus sichtbar waren. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Abschleppwagen, ein Mercedes-Sprinter, in voller Ausdehnung brannte.
Die intensive Hitze des Feuers war bis zur Autobahn spürbar und führte dazu, dass Teile der angrenzenden Böschung in Brand gerieten. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde leicht verletzt und erhielt vor Ort medizinische Betreuung durch den Rettungsdienst aus Ratingen und Heiligenhaus. Die Feuerwehr führte mehrere Maßnahmen zur Brandbekämpfung durch, darunter die Sicherung der Einsatzstelle und den Einsatz von drei Strahlrohren zur Löscharbeit.
Brandbekämpfung und Umweltmaßnahmen
Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und die Brennstoffe des Abschleppwagens sowie die Böschung vollständig ablöschen. Dazu wurde auch die Untere Wasserbehörde des Kreises Mettmann zur Einsatzstelle gerufen, um Umweltschutzmaßnahmen zu ergreifen. Während der ersten Löschmaßnahmen musste die Einsatzstelle kurzfristig voll gesperrt werden, bevor der Verkehr wieder links an den Einsatzkräften vorbeigeleitet werden konnte. Die Autobahnpolizei unterstützte die Feuerwehr bei der Absperrung der Gefahrenstelle.
Diese Brandmeldung ist nicht die erste ihresgleichen auf der A3. Bereits am 11. Dezember 2024 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in Fahrtrichtung Köln. Damals war ein Taxi auf der Autobahn in voller Ausdehnung in Brand geraten. Hierbei kam es ebenfalls zu einem schnellen Einsatz der Feuerwehr Ratingen, die das Feuer mit einem C-Rohr und Schnellangriff unter Kontrolle brachte. Auch in diesem Fall traten Betriebsstoffe aus, die über die gesamte Breite der abschüssigen Fahrbahn liefen. Die Einsatzkräfte mussten die Fahrbahn dämpfen, um zu verhindern, dass das Öl-Wasser-Gemisch in angrenzende Grünflächen gelangte.
Wiederholte Einsätze und Verkehrsbehinderungen
Zusätzlich zu dem erwähnten Taxi-Brand gab es am selben Tag um 17:02 Uhr einen weiteren PKW-Brand auf der A3 zwischen dem AK Breitscheid und der AS Ratingen-Ost. Dieser Brand wurde ebenfalls rasch gelöscht. Verkehrsbehinderungen waren die Folge dieser Einsätze. Die Sperrungen führten zu Rückstaus, die sich bis ins Stadtgebiet Ratingen auswirkten. Glücklicherweise wurden bei beiden Fahrzeugbränden keine Personen verletzt. Die Einsätze der Feuerwehr wurden gegen 18:05 Uhr abgeschlossen, bei denen zahlreiche Einsatzkräfte, einschließlich der Berufsfeuerwehr, des Löschzugs Homberg, des Löschzugs Breitscheid sowie Polizei und Rettungsdienste beteiligt waren.
Die wiederholten Brände auf der A3 werfen ein Licht auf die Schwierigkeiten, die im Umgang mit der steigenden Zahl an Fahrzeugbränden auf den Autobahnen bestehen. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte zeigt jedoch das Engagement und die professionalität, die notwendig sind, um in solchen Notfällen zu handeln. Es bleibt zu hoffen, dass weitere Vorfälle dieser Art schnell gemeldet und effektiv behandelt werden können.