Am heutigen Tag, dem 2. April 2025, haben die Behörden in Nordrhein-Westfalen (NRW) eine erhöhte Waldbrandgefahr ausgerufen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Großteil von NRW den Waldbrandgefahrenindex auf Stufe 3 gesetzt, was einer mittleren Brandgefahr entspricht. Diese Warnung betrifft auch den Kreis Mettmann, in dem die Risiken besonders ernst genommen werden. Eine solche Gefährdung ist häufig mit den wärmeren Temperaturen und trockeneren Bedingungen verbunden, die in der Frühlingszeit auftreten.
Der Waldbrandgefahrenindex (WBI) wird in fünf Gefahrenstufen angezeigt: von sehr geringer bis sehr hoher Gefahr. Stufe 1 steht für eine sehr geringe Gefahr, während Stufe 5 eine sehr hohe Gefahr signalisiert. Der WBI dient den Landesbehörden als wichtiges Instrument zur Einschätzung und zur Herausgabe von Warnungen in Bezug auf Waldbrände, wie auch auf den Seiten des DWD ausführlich beschrieben wird. Die Wertung erfolgt auf Basis der meteorologischen Bedingungen und wird täglich aktualisiert, um den aktuellen Gefahrenverhältnissen Rechnung zu tragen , informiert der Deutsche Wetterdienst.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen
In den Wäldern NRWs gilt zwischen März und Oktober ein Verbot für das Rauchen und das Entzünden offenen Feuers. Dies gilt nicht nur für Wälder, sondern auch für Wiesen, Büsche und Sträucher, da die Brandgefahr hier ebenfalls hoch ist. Zu den häufigsten Brandursachen zählen weggeworfene Zigaretten, warme Motoren geparkter Autos und unbeaufsichtigte Grills. Zudem können Brände auch durch Glas- oder Plastikflaschen, Feuerzeuge und Dosen ausgelöst werden.
Die Feuerwehr warnt eindringlich davor, Eingänge zu Wäldern und Feldwegen zuzuparken, da ein ungehinderter Zugang für Einsatzkräfte im Notfall notwendig ist. Im Falle eines Brandes wird dazu aufgerufen, umgehend die Notrufnummer 112 zu wählen , berichtet Radio Neandertal.
Zusammenfassend ist es von größter Wichtigkeit, sich bei den aktuellen Wetter- und Landschaftsbedingungen verantwortungsbewusst zu verhalten und potenzielle Brandgefahren zu vermeiden. Das stetige Monitoring der Waldbrandgefahr und die Ansprechpartner der Landesforstbehörden bieten eine wertvolle Unterstützung, um die Bevölkerung zu schützen und Waldbrände zu verhindern.