Am 21. März 2025 feierten mehr als 500 Frauen den Internationalen Frauentag bei der Veranstaltung „Time to Dance“ im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr. Diese Feier wurde von der Gleichstellungsstelle Mülheim an der Ruhr organisiert, wobei der Einlass um 17 Uhr begann. Bei frühsommerlichem Wetter nahmen zahlreiche Frauen an der Veranstaltung teil und scharten sich vor dem Veranstaltungsort.
Vor dem Hauptprogramm fand ein beliebter Salsa-Kurs statt, der um 17.30 Uhr begann und viele Teilnehmerinnen anlockte. DJ die suse übernahm um 18.30 Uhr das Zepter an den Turntables und unterhielt die Menge mit tanzbaren Hits aus verschiedenen Musikrichtungen. Die Tanzfläche blieb bis 23 Uhr durchgehend belebt, und Frauen jeden Alters sowie aus unterschiedlichen Nationalitäten genossen die lebhafte Atmosphäre.
Feierlichkeiten und Gemeinschaft
Die Teilnehmerinnen äußerten den Wunsch nach regelmäßigen Wiederholungen der Veranstaltung, was die positive Reaktion auf die Feier verdeutlichte. Neben dem Tanzen gab es gemütliche Sitzecken, die den Frauen die Möglichkeit boten, miteinander zu plaudern und Erfahrungen auszutauschen. Das Team des Ringlokschuppens sorgte mit kalten Getränken für das leibliche Wohl der Gäste.
Die Gleichstellungsstelle war ebenfalls vor Ort und bot Informationsmaterial sowie Ansprechpartnerinnen, um bei Fragen zur Frauenförderung und Gleichstellung bereit zu stehen. Solche Initiativen sind im Kontext des Internationalen Frauentages besonders wichtig, da dieser jährlich am 8. März begangen wird und auf Frauenrechte, Gleichstellung und die Bekämpfung von Diskriminierungen aufmerksam macht. Das Motto der Feier „TIME TO DANCE“ war eine inspirierende Würdigung dieser Anliegen.
Der Internationale Frauentag im historischen Kontext
Der Internationale Frauentag hat seine Wurzeln in den USA und wurde 1908 von der Frauenorganisation der Sozialistischen Partei Amerikas ins Leben gerufen. Der erste Frauentag fand am 28. Februar 1909 statt und erinnerte an den Streik von Hemden-Näherinnen in New York. In den darauffolgenden Jahren wurde der Tag in verschiedenen Ländern populär, um für gleiche Rechte und das Frauenwahlrecht zu kämpfen. In Deutschland erhielten Frauen erst 1918 das Wahlrecht, und der Tag hat sich seitdem weiterentwickelt.
Die Veranstaltung in Mülheim zeigt, wie der Frauentag auch in der heutigen Zeit weiterhin relevant ist. Viele ungelöste Forderungen, wie der gleiche Lohn für Frauen und die Umsetzung der Frauenquote, verdeutlichen, dass Frauenförderung nach wie vor notwendig ist. Auch wenn einiges erreicht wurde, sind die Herausforderungen in Bezug auf Gleichstellung und Frauenrechte global betrachtet noch lange nicht überwunden.