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Freitag, 4. April 2025

Trockenheit in Hessen: Waldbrandgefahr und Folgen für die Landwirtschaft!

Trockenheit in Hessen im Frühling 2025: Waldbrandgefahr steigt, Landwirtschaft leidet und Wetterprognosen alarmieren.

Freiburg bangt um Torwart: Atubolu fällt gegen Dortmund aus!

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Mülheim an der Ruhr: 26 neue E-Ladestationen für umweltbewusste Bürger!

Am 1. April 2025 hat die Stadt Mülheim an der Ruhr eine bedeutende Erweiterung ihrer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge angekündigt. Im Rahmen des Projekts „eTanke“ werden 26 neue Ladestationen installiert, die größtenteils in Wohngebieten errichtet werden. Ziel dieser Initiative ist es, den Anwohnern ohne eigene Lademöglichkeit den Zugang zu Elektroautos zu erleichtern. Hierbei wurden die Bürger in die Planung einbezogen, indem seit 2021 Vorschläge über ein Online-Formular gesammelt wurden. Laut electrive.net stehen die neuen AC-Ladestationen des niederländischen Herstellers Alfen, Typ Double PG Line, zur Verfügung.

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Die Ladepunkte dieser neuen Stationen bieten eine Ladeleistung von bis zu 22 kW und verfügen über zwei Ladeanschlüsse. Diese ermöglichen eine dynamische Verteilung der Ladeleistung; maximal 11 kW pro Ladepunkt sind möglich, wenn zwei Fahrzeuge gleichzeitig laden. Ist jedoch lediglich ein Fahrzeug angeschlossen und unterstützt dieser einen On-Board-Charger mit 22 kW, kann diese Leistung vollständig genutzt werden. Die Stationen sind rund um die Uhr verfügbar und bieten umfassende Informationen über ein Display zu Ladestatus, Ladeleistung, Energiemenge und Kosten.

Technische Details und Bezahlmöglichkeiten

Medl, das Unternehmen hinter dem Projekt, verfolgt eine innovative Strategie zur technischen Umsetzung. Ein eigener Verteilerkasten ermöglicht schnellere und kostengünstigere Erweiterungen der Infrastruktur, insbesondere bei steigender Nachfrage. Bislang gibt es in Mülheim an der Ruhr insgesamt 88 öffentliche Ladepunkte. medl.de berichtet, dass jede Ladestation zwei Ladepunkte mit einer maximalen Ladeleistung von 22 kW anbietet. Der durchschnittliche Ladezeit für ein Auto mit einer 50 kWh-Batterie beträgt etwa drei Stunden.

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Die Bezahlung an den neuen Ladestationen kann flexibel gestaltet werden. Nutzer haben die Wahl zwischen Kreditkarte, Apple Pay, PayPal, einer App oder einer RFID-Karte des jeweiligen Ladekartenanbieters. Zudem ist eine Bezahlung über QR-Code möglich, was den Ladevorgang weiter vereinfacht.

Gesamtblick auf die Elektromobilität in Deutschland

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mülheim an der Ruhr steht nicht isoliert da. Vielmehr ist er Teil einer bundesweiten Strategie zur Förderung der Elektromobilität. Die Bundesregierung plant, bis 2030 eine Million öffentliche Ladepunkte bereit zu stellen. Aktuell sind gut 140.000 Ladesäulen in Betrieb, wovon ein signifikanter Teil in den letzten Jahren hinzugefügt wurde. Das Vertrauen in E-Fahrzeuge hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten ab, betont die Bundesregierung in einem Bericht auf bundesregierung.de.

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Für die Zukunft sind weitere Maßnahmen zur Beschleunigung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur in Planung. Dazu gehört der Aufbau von Schnellladepunkten an etwa 1.000 Orten, auch in ländlichen Regionen. Diese Entwicklungen sind entscheidend für die nachhaltige Mobilität und die Transformation der Transport- und Logistikbranche hin zu klimafreundlichen Flotten.

Weitere Informationen, Referenzen & Quellen:

https://www.electrive.net/2025/04/01/26-neue-ladesaeulen-in-muelheim-an-der-ruhr/
https://www.medl.de/medl-etanke-ladestationen/

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