Die Morsbacher Umweltwoche endete am 29. März 2025 mit einem großen Aktionstag im Bürgercampus. Zahlreiche Schulen, Vereine und Institutionen hatten zuvor an verschiedenen Projekten gearbeitet, um die Themen Klimaschutz, Umwelt und Mobilität zu beleuchten. Dieser Aktionstag bot ein vielschichtiges Programm, das Beratungen, Vorträge und Mitmachaktionen umfasste. Die Resonanz war durchweg positiv, was sich in der steigenden Anzahl der Akteure von 26 auf 31 und dem Besucheransturm, insbesondere von Familien, widerspiegelte. Michelle Bauer von der Gemeindeverwaltung äußerte sich zufrieden über das große Interesse an diesen wichtigen Umweltfragen.
Exemplarisch stellten die Teilnehmer ihre Ergebnisse vor. Die Amitola Grundschule Morsbach präsentierte eine Vielzahl von Projekten. So erforschte die Drachenklasse den Wasserkreislauf und führte dazu praktische Experimente sowie Exkursionen durch. Die Giraffenklasse beschäftigte sich mit der Herstellung von Bienenwachstüchern und -kerzen, während die Mäuseklasse einen Flohmarkt veranstaltete, dessen Erlös der Tafel Oberberg-Süd zu Gute kam. Die Kinder konnten sich an verschiedenen Stationen, einschließlich einer Hüpfburg und einem Bau von Fahrzeugen aus wiederverwertbarem Material, aktiv beteiligen.
Vielfältige Angebote und Informationsmöglichkeiten
Die Veranstalter boten zudem Informationsstände an, an denen Eltern moderne Technologien zur Energieversorgung wie Photovoltaikanlagen, Wallboxen und Wärmepumpen kennenlernen konnten. AggerEnergie war mit einem Infomobil und einem Vortrag über versorgungssichere Energiekonzepte vertreten, das während des Aktionstags von 09:00 bis 13:00 Uhr viele Interessierte anlockte. Besonders die Aktivitäten für Kinder, wie das Spiel auf der Hüpfburg, trugen zur Freizeitgestaltung und zur Sensibilisierung für Umweltfragen bei.
Die Initiative zur Umweltwoche und dem Aktionstag 2025 orientiert sich an den Zielen und Prinzipien der Umweltbildung. Diese sind darauf ausgerichtet, Menschen umfassend über ökologische Zusammenhänge und die menschlichen Auswirkungen auf die Umwelt aufzuklären. Ein ganzheitlicher Ansatz in der Bildung soll Handlungskompetenzen fördern, um aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Die Kombination aus theoretischem Wissen und praktischen Erfahrungen spielt dabei eine zentrale Rolle. Diese Konzepte wurden auch von den Lehrkräften der Amitola Grundschule während der Umweltwoche in die Praxis umgesetzt.
Das Engagement für die Umwelt zeigte sich auch in der positiven Resonanz auf den ersten Kleidertauschmarkt, der integrative Elemente in die Veranstaltung einbrachte. Die Fördervereine der Schulen trugen mit Snacks und herzhaften Speisen zur Verpflegung der Besucher bei, während die Gemeinde Morsbach auch vegetarische Currywurst anbot. Die Vorfreude auf die dritte Umweltwoche Morsbach und den nächsten Aktionstag im Jahr 2027 ist bereits spürbar.