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Freitag, 28. März 2025

SUV-Wahnsinn: Wo in Deutschland die Riesenautos am häufigsten parken!

Bottrop verzeichnet die höchste SUV-Dichte in Deutschland, während Großstädte insgesamt weniger SUVs besitzen.

Düsseldorf: Biotonne und Altpapier künftig wöchentlich geleert!

Düsseldorf erhöht ab 1. April 2025 die Leerungshäufigkeit von Bio- und Altpapiertonnen auf wöchentlich. Neueste Termine jetzt verfügbar.

E-Scooter-Fahrer flüchtet nach Unfall mit Fußgängerin in Bochum!

E-Scooter-Unfall in Bochum: 18-jährige Fußgängerin verletzt. Polizei sucht Zeugen. Hinweise erbeten unter 0234 909-5206.

Koblenz blüht auf: Bundesweiter Wettbewerb zur Entsiegelung gestartet!

Der Garten Herlet in der Koblenzer Altstadt wird in den kommenden Monaten zur Bühne für einen bundesweiten Wettbewerb, der sich mit einem hochaktuellen Thema auseinandersetzt: der Entsiegelung von Flächen. Die Koblenzer Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (HfGG) hat den Wettbewerb unter dem Titel „abpflastern“ ins Leben gerufen. Dieser startet offiziell am Freitag, den 21. März 2025, und wird bis Ende Oktober 2025 dauern. In dieser Zeit sollen kreative Lösungen zur Rückgewinnung von ungenutzten, versiegelten Flächen gefunden werden.

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Im Garten Herlet, der als grüne Oase gilt, steht dagegen die Gefahr im Raum, dass er teilweise einem Hotel weichen könnte. Dies wirft Fragen zur Nutzung urbaner Räume auf, vor allem in Zeiten, in denen die Bedeutung von Grünflächen und der Erhalt der Artenvielfalt immer mehr in den Fokus rückt.

Kreative Lösungsansätze und Schwerpunkthemen

Der Wettbewerb „abpflastern“ möchte vor allem neue Impulse für die Rückgewinnung versiegelter Flächen geben. Die HfGG wird unterstützt von Prof. Dr. Daniela Gottschlich und Prof. Dr. Lars Hochmann, die beide die wissenschaftliche Leitung übernommen haben. Die Initiative ist inspiriert vom niederländischen Wettbewerb „Tegelwippen“, der ähnliche Ziele verfolgt und erfolgreich umgesetzt wurde.

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Begleitend zum Wettbewerb findet eine zweiwöchentliche Ringvorlesung statt, die über Zoom veranstaltet wird. Diese startet am 23. Oktober 2024 und endet am 5. Februar 2025. Die Themen der Vorlesungen sind vielfältig und reichen von Demokratie und Lebensqualität bis hin zu rechtlichen Rahmenbedingungen und ökologischer Gerechtigkeit. Hier ein Überblick über einige der geplanten Vorträge:

  • 23.10.24: „Warum Entsiegelung eine Frage der Demokratie ist“
  • 06.11.24: „Demokratische Prozessgestaltung“
  • 20.11.24: „Tegelwippen: Experiences from the Netherlands“
  • 04.12.24: „Nutzung von Entsiegelungspotenzialen zur Wiederherstellung von Bodenfunktionen“
  • 18.12.24: „Rechtliche Rahmenbedingungen der Entsiegelung“

Diese Veranstaltungen bieten nicht nur wichtige Einblicke, sondern auch die Möglichkeit für eingeschriebene Gasthörer:innen, 5 ECTS-Punkte zu erwerben. Die Zoom-Teilnahme erfolgt über die Meeting-ID 955 4804 7842, unter der Kenncode 518520 erforderlich ist.

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Der Kontext der Entsiegelung

Die Entsiegelung gewinnt in der heutigen Zeit zunehmend an Bedeutung. Versiegelte Flächen tragen zur Überhitzung urbaner Räume und zur Verschlechterung der Wasserqualität bei. Das Umweltbundesamt hebt hervor, dass die Entsiegelung nicht nur ökologischen, sondern auch sozialen Nutzen bringt – von der Verbesserung des Stadtklimas bis zur Förderung der Biodiversität.

Mit dem anstehenden Wettbewerb und den begleitenden Veranstaltungen möchte die HfGG einen wichtigen Beitrag zur Diskussion und Umsetzung nachhaltiger städtischer Entwicklungsstrategien leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Schaffung von Lebensräumen, die Menschen und Natur miteinander vereinen können.

Weitere Informationen, Referenzen & Quellen:

https://www.rhein-zeitung.de/lokales/koblenz-region/im-garten-herlet-startet-bundesweiter-wettbewerb_arid-4030667.html
https://hfgg.de/events/event/ringvorlesung-entsiegelungsprojekt-abpflastern/

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