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Freitag, 4. April 2025

Feuerwehrschule Mettmann: 27 neue Brandmeister rocken die Region!

Am 4. April 2025 schlossen 27 Feuerwehranwärter an der Feuerwehrschule Mettmann ihre Ausbildung ab, darunter auch eine Absolventin.

Neues Musikforum in Rheinland-Pfalz: Stärkung der Kreativbranche gestartet!

Rheinland-Pfalz startet 2025 das Musikforum zur Förderung der Musikwirtschaft und Vernetzung kreativer Akteure.

Girls‘ Day in Aachen: Junge Talente entdecken vielfältige Berufe!

Girls' Day 2025 in Aachen: Mädchen erleben Berufe im Stadtbetrieb, von Gartenbau bis IT, und sammeln wertvolle Eindrücke.

Landauer Bürger entscheiden: Hindenburgstraße bleibt erhalten!

Am 23. Februar 2025 sorgte ein Bürgerentscheid in Landau für Aufmerksamkeit, als die Bürger über den Erhalt der Straßennamen Hans-Stempel-Straße, Hindenburgstraße und Kohl-Larsen-Straße abstimmten. Diese Entscheidung fiel zeitgleich mit der Bundestagswahl. Der Abstimmungsausschuss stellte am 5. März 2025 das Ergebnis fest: Von 37.650 Stimmberechtigten nahmen 25.851 Personen an der Abstimmung teil, was einer Beteiligung von 68,7 % entspricht. 25.329 Stimmen wurden als gültig gezählt, wobei 15.942 Ja-Stimmen (62,9 %) für den Erhalt der Namen ausgesprochen wurden, während 9.387 Stimmen (37,1 %) dem Vorschlag ablehnend gegenüberstanden. Das erforderliche Quorum von 5.648 Stimmen wurde somit deutlich übertroffen. Diese Information wurde von pfalz-express.de berichtet.

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Die Diskussion über die Straßennamen war in der Landauer Öffentlichkeit und dem Stadtrat lange und kontrovers. Vor dem Bürgerentscheid hatte eine Bürgerinitiative den Erhalt der Namen unterstützt, was auch zur Schaffung von mehr Meinungsvielfalt beitrug. Zudem scheiterte ein ähnlicher Antrag der CDU im März 2024, der eine Anbringung erläuternder Hinweise zu den Namensgebern an den Straßenschildern vorsah. Diese Initiative erfährt nun neue Unterstützung durch einen aktuellen Antrag der CDU-Stadtratsfraktion, der am 1. April 2025 eingereicht wurde. Der Vorschlag sieht vor, dass die Stadtverwaltung einen Textentwurf erstellt, der im Hauptausschuss beschlossen wird. Um zusätzlich Informationen bereitstellen zu können, wird auch ein QR-Code vorgeschlagen, der online auf weitere Erläuterungen verweist, als Ergänzung zu den Schildern der betroffenen Straßen. Laut suewpress.de möchten die Initiatoren damit die historische Bedeutung der Namensgeber differenziert betrachten und zur Meinungsbildung in der Stadt beitragen.

Controverses um historische Straßennamen

In Zeiten, in denen das prägende Erbe von Straßennamen diskutiert wird, ist das Thema nicht auf Landau beschränkt. In anderen Städten wie Berlin werden ebenfalls Straßen umbenannt, die mit problematischen Persönlichkeiten in Verbindung stehen. Dies wurde kürzlich in Neukölln beim Umbenennen zweier Straßen, der Kopfstraße in „Roland-Krüger-Straße“ und der Morusstraße in „Uwe-Lieschied-Straße“, sichtbar. Der Innensenator Andreas Geisel bezeichnete diese Umbenennungen als Zeichen der Anerkennung für die getöteten Polizisten und firmierte sie im Kontext der Herausforderungen, die Bandenkriminalität mit sich bringt. Textteile zu solchen Umbenennungen zeigen, dass die Diskussion über historische Belastungen breit gefächert ist und auch in Landau eine differenzierte Bewertung gefordert wird. Diese Themen wurden in einem Bericht von deutschlandfunk.de behandelt.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entscheidung der Bürger in Landau und der neue Antrag der CDU, erläuternde Hinweise an Straßenschildern anzubringen, in einem größeren Diskurs über Geschichte und Identität in Deutschland stehen. Die Rückkehr zu einem sensiblen Umgang mit der Historie hat das Potenzial, über Stadtgrenzen hinaus Manager und Bürger zum Nachdenken anzuregen.

Weitere Informationen, Referenzen & Quellen:

https://www.pfalz-express.de/buergerentscheid-in-landau-strassennamen-bleiben-mit-erlaeuternden-hinweisen/
https://suewpress.de/details/02032025-buergervotum-strassennamen-antrag-der-cdu

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