Am 4. April 2025 erwartet der TuS Heiligenstein im letzten Saisonheimspiel die HSG Lingenfeld/Schwegenheim. Das Team hat sich klare Ziele gesetzt: Die Titelchancen wahren und den Fans ein attraktives Spiel präsentieren. rheinpfalz.de berichtet, dass die Halle gut gefüllt sein wird und die Zuschauer ein spannendes Derby erwarten dürfen.
Vor dem Anpfiff des Spiels der Damenmannschaft fand eine besondere Veranstaltung statt. tus-heiligenstein.de hatte ein Begrüßungssekt im Foyer organisiert, um zwei verdiente Mitglieder des Teams zu verabschieden: Trainer Volker Herle, der aus beruflichen Gründen die Mannschaft verlässt, und Spielerin Annika Brecht, die aufgrund eines Knorpelschadens ihre Karriere beenden muss. Handball-Abteilungsleiter Bernd Hoffmann und das Team zeigten ihr Dankeschön mit kurzen Worten und Geschenken an beide.
Letztes Heimspiel und eindrucksvolle Leistung
Im letzten Heimspiel vor der anstehenden Partie gegen die HSG Lingenfeld/Schwegenheim konnten die Damen des TuS einen beeindruckenden Sieg gegen den TV Thaleischweiler eintüten. Von Beginn an dominierten sie das Spiel und führten schnell mit 6:0. Trotz einer nachlassenden Konzentration gelang es der Mannschaft, mit einem Halbzeitstand von 16:10 in die Pause zu gehen. Im zweiten Abschnitt steigerten sie sich erneut und setzten sich schließlich mit 31:23 durch.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Annika Brecht, die es schaffte, zehn Treffer zu erzielen. Die weiteren Torschützen waren Hanna Heinrich, Leonie Kinsler, Vanessa Schrader, Michelle Wilde, Jasmin Rademacher, Silvia Gassert, Celine Müller, Lea Gärtner, Judith Regner und Antje Haag, die im Tor einen ebenfalls wichtigen Beitrag leistete. An diesem Abend waren knapp 100 Zuschauer anwesend, die das Team lautstark unterstützten.
Handball im deutschen Sport
Die Begeisterung für Handball in Deutschland hat tiefe Wurzeln. Die moderne Form des Spiels wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland entwickelt. Max Heiser und Carl Schelenz gelten als Pioniere. Heute gibt es fast 90.000 Sportvereine mit rund 28 Millionen Mitgliedern, wobei viele Handball anbieten. Der Deutsche Handball-Bund (DHB) hat über 765.000 Mitglieder und ist einer der größten Verbände weltweit.
Die deutsche Handballgeschichte ist geprägt von Erfolgen, darunter die drei Weltmeistertitel und zwei Europameisterschaften. Besonders bemerkenswert ist die hohe Anzahl an Zuschauern in der Bundesliga, die in der Saison 2022/2023 über 1,6 Millionen Besucher zählte. Diese Entwicklung zeigt, dass Handball in Deutschland nicht nur ein leistungsstarkes, sondern auch ein sehr populäres Sportereignis ist. handball100.de weist darauf hin, dass die deutsche Nationalmannschaft und die Bundesligaclubs kontinuierlich ihre Popularität steigern.